Mo, 20. November 2017

Daniel Ricciardo:

14.03.2017 11:34

Bluff von Red Bull? „Verstecken keine 2 Sekunden!“

Der Motor von Red Bull (oben im Video sehen Sie die Präsentation des neuen F1-Boliden) läuft noch nicht rund. Renault konnte das Versprechen bisher nicht halten. Es fehle etwas die Power, gab Motorsportchef Helmut Marko zu. Oder ist alles nur ein großer Bluff? "Im Moment gibt es kein großes Geheimnis oder irgendetwas. Wir verstecken nicht zwei Sekunden in unserer Tasche", so Daniel Ricciardo.

Aerodynamik-Guru Adrian Newey und sein Team als Designer eines neuen Autos mit mehr Freiheiten, dazu die in den Augen von Marko stärkste Fahrerpaarung im Feld mit Daniel Ricciardo und Max Verstappen. Das nährte beim Champion der Jahre 2010 bis 2013 den Glauben, Mercedes ernsthaft fordern zu können. Doch die Realität sah bei den Tests in Barcelona zunächst anders aus.

Verstappen schneller als Ricciardo
Im Vergleich sämtlicher Bestzeiten aller Fahrer schnitt Verstappen Red-Bull-intern am besten ab, landete aber nur auf dem sechsten Platz, während sich Ricciardo mit Rang neun begnügen musste. Zwar ist die Aussagekraft dieser Zeiten vor der Saison beschränkt, weil die Teams Spritmengen und Motoreneinstellungen variieren und manche einige Teile gar nicht erst aufdecken, dennoch gibt es Kinderkrankheiten.

Marko: "Zuverlässigkeit und Power fehlt"
"Wir haben ein schönes Auto, das sehr gut in schnellen Kurven ist und das eine gute Traktion hat. Was fehlt, ist ein bisschen Zuverlässigkeit und Power", befand Marko. Fakt ist, dass bei allen Renault-Teams, bei Red Bull, Toro Rosso und dem eigenen Werksteam, der Motor stottert. Bei Red Bull heißt das Fabrikat der Franzosen nach dem Verkauf der Namensrechte übrigens wie im Vorjahr TAG Heuer.

Konkurrenz stärker
Die Ferraris, die beiden Mercedes und auch Williams-Mann Felipe Massa waren auf dem Circuit de Catalunya nicht nur schneller, sondern auch beständiger. Laut Renault-Motorchef Remi Taffin handelte es sich um Problemchen, aber welche mit großen Auswirkungen. Renault-getriebene Teams brachten es an den acht Testtagen auf insgesamt 1.865 Runden. Mercedes und Ferrari, die auch jeweils zwei andere Rennställe ausrüsten, schafften 2.681 beziehungsweise 2.459 Runden.

Ricciardo: "Wir sind nicht ganz auf ihrem Level"
"In Wahrheit sind wir näher dran, aber wir sind nicht ganz auf ihrem Level im Moment", erklärte Ricciardo. "Es ist definitiv so, dass wir fühlen, es steckt mehr in dem Auto drin. Aber ich denke, das geht wahrscheinlich allen so." Die Theorie, dass der RB13 in Melbourne mit neuen Bausteinen wesentlich anders aussehen werde, wies Ricciardo zurück.

krone Sport
Redaktion
krone Sport
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden