Sa, 25. November 2017

Bundesheerförderung

13.03.2017 16:33

Geldregen für Kärntens Kasernen

Um 3,8 Millionen Euro werden heuer Bundesheer-Anlagen um- und ausgebaut.

Richtungsänderung bei Ausbau der Heer-Anlagen

Nicht lange ist es her, da wurde beim Bundesheer in Kärnten über Kasernenschließungen diskutiert. Ganz anders sieht es im Jahr 2017 aus: Viele Bundesheer-Anlagen werden heuer einem Feinschliff unterzogen und teilweise sogar ausgebaut. Das betrifft vor allem die Windisch-, Khevenhüller- und die Lutschounigkaserne. Jeder männliche Kärntner ab dem Alter von 17 Jahren hat sie wahrscheinlich schon betreten, die Stellungskommission in der Windisch-Kaserne in Klagenfurt, wo alljährlich rund 3300 Kärntner zur Musterung antreten. Nach vielen Jahrzehnten wird das bekannteste Bundesheer-Gebäude um 1,35 Millionen Euro einem Feinschliff unterzogen, was auch längst notwendig ist.

"Erster Kontakt" mit Heer soll ein angenehmer sein

"Dieses Projekt ist uns ein sehr großes Anliegen, denn die jungen Männer kommen hier erstmals mit dem Heer in Kontakt", argumentiert Militärkommandant Walter Gitschthaler. Bisher habe es nur vereinzelte Sanierungsarbeiten am Gebäude gegeben wie Dachreparaturen oder das Ausmalen von Zimmern. Jetzt sollen vor allem der Eingangsbereich und die Aula neu gestaltet werden.

Investition in die Zukunft

Weitere 750.000 Euro fließen in die Erneuerung des Heizsystems in der Khevenhüller-Kaserne in Klagenfurt und 700.000 Euro in den Umbau der Lutschounigkaserne in Villach. Der Ausbau soll über die Sommermonate laufen, da in dieser Zeit auch keine Musterung vorgesehen ist. Der Rest der Summe soll für kleine Bauvorhaben wie die Sanierung von Dächern und den Ausbau von Fitnessräumen und Sanitärbereichen eingesetzt werden.

Warten auf Großkaserne

In Villach laufen unterdessen die Planungen für das Megaprojekt, das am Areal der Hensel-Kaserne entstehen könnte. Dort sollen alle Pioniere auch aus der Rohr-Kaserne stationiert werden (die "Krone" berichtete). Militärkommandant Gitschthaler hat dem Ministerium eine Machbarkeitsstudie vorgelegt. Man wartet nun auf eine Entscheidung. Die Rohr-Kaserne soll dann verkauft werden.

Christian Rosenzopf, Kärntner Krone

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