So, 17. Dezember 2017

Snow Jazz

13.03.2017 15:17

„Es gibt noch genügend Luft nach oben“

Grabmaier setzt sich die Latte hoch, und raubt mit seinem Snow Jazz den Atem

Während der Salzburger Robert Kainar gemeinsam mit dem Tiptons Sax Quartet beim Auftakt des 16. Snow Jazz Festival dem Publikum so einheizte , dass das Sägewerk aus allen Nähten platzte, konnte man einen Tag später im 450 Jahre alten Gebäude eine Stecknadel fallen hören. Klar, schließlich gaben mit Danilo Rea und Flavio Boltro nicht nur zwei absolute Superstars den Ton an, sondern widmeten sich mit Opern-Arien, einem für Jazz Musiker nicht gerade typischen Genre!

"Die Leute waren so begeistert, dass sie mucksmäuschenstill dem Konzert lauschten. Genau diese Mischung ist mir wichtig. Das Publikum soll auf einer Welle surfen, die einerseits ruhig dahingleitet, aber durchaus auch turbulent werden kann", so Sepp Grabmaier, dem der erfolgreiche Startschuss selbst dem Atem raubt. Aber keine Sorge die Puste geht ihm deswegen nicht aus, schließlich stehen bis inklusive Sonntag noch jede Menge Highlights auf dem Programm! Schon heute Abend wird Kosmotron den Dorfgasteiner Festsaal rocken und mit Afro Beat, Heavy Funk und Jazz Punk bestimmt auch viele Einheimische anlocken. "Die Gasteiner einzubinden liegt mir sehr am Herzen, schließlich sind sie für die Veranstaltung eine wichtige Säule. Im Festsaal sind schon Harri Stojka oder LeBurn Maddox, der auch in der Band von James Brown spielte, aufgetreten. Diesmal dient er allerdings ambitionierten Salzburgern als Bühne, die mit ihrer Musik bestimmt gut im Ohr liegen und dennoch hohen Anspruch garantieren."

Besonders freut sich Grabmaier auf eine neue Location. "Heuer nehmen wir für Snow Jazz erstmals das Kraftwerk, das jetzt ja als Café genutzt wird, in Betrieb. Ich bin überzeugt, dass die etwas schrille Musik, eine Mischung aus Heavy Metal und Gipsy, vom Vorarlberger Geigenspieler Simon Frick in die hippe Location perfekt passen wird."

Die Latte liegt sehr hoch
Wenn der junge Musiker am Mittwoch allerdings neben seinen Eigenkompositionen auch Nirvanas "Smells Like Teen Spirit" anstimmt, kann man davon ausgehen, dass es keinem mehr ruhig auf den gemütlichen Plüschsofas hält.

Richtig knallen wird’s auch Samstag, da geben nämlich Shake Stew im Sägewerk den Ton an. "Seit sie das Jazzfestival in Saalfelden letztes Jahr eröffnet haben, sind sie in aller Munde. Die sieben Durchstarter rund um Lukas Kranzelbinder machen sich auf die Suche nach völlig neuen Klangmöglichkeiten man darf also gespannt sein!"

Mit großer Vorfreude und Spannung fiebern die Jazzfans bestimmt auch schon der nächsten Auflage entgegen. Grabmaier lässt sich für 2018 allerdings noch nicht in die Karten blicken, aber eines ist fix: "Die Latte liegt sehr hoch, aber es gibt immer noch reichlich Luft nach oben!"

Tina Laske, Kronen Zeitung

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