Fr, 15. Dezember 2017

Obduktion angeordnet

12.03.2017 10:40

Leichenfund in Baugrube: Toter (54) identifiziert

Nach dem grausigen Fund einer männlichen Leiche in einer Baugrube im burgenländischen Oberwart konnte der Tote identifiziert werden: Es handelt sich um den 54-jährigen Adolf S., einen Einheimischen. Die von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion ist für Montag vorgesehen. Die Hintergründe sind noch unklar, infrage kommt sowohl ein Gewaltverbrechen als auch ein tödlicher Sturz.

Vor eineinhalb Jahren verstarb seine Mutter, selbst auf dem Begräbnis hatte sich Adolf S. nicht blicken lassen. Läutete es an seiner Haustür, machte er nicht auf. Der Bürgermeister von Riedlingsdorf, Wilfried Bruckner: "Er war ein Eigenbrötler, hat sich nie in die Gemeinde eingebunden."

Zuletzt vor drei Wochen gesehen
Wenn Adolf S. unterwegs war, dann auf seinem Rad und auch nur, um nach Oberwart zu fahren, wo er sich seiner Leidenschaft, dem Kartenspiel, hingab. Das große Rätsel für die Ermittler: Wie kam die Leiche des 54-Jährigen in die Baugrube? War es ein tragischer Sturz unter Alkoholeinfluss oder wurde Adolf S. doch Opfer eines Verbrechens und dann auf dem Firmenareal "entsorgt". Fest steht bloß: Adolf S. war seit drei Wochen abgängig.

Obduktion angeordnet
Die Leiche war am Samstag gegen 15 Uhr bei Baggerarbeiten im Gewerbegebiet West in der südburgenländischen Bezirksstadt gefunden worden. Die Obduktion am Montag soll Klarheit bezüglich der Todesursache bringen. Äußerlich habe es an der Leiche kaum Verletzungen gegeben. Dass der Tote in einem Jutesack aufgefunden wurde, wie von mehreren Medien berichtet, konnte die Polizei nicht bestätigen. Es sei aber eine Jacke bei der Leiche gewesen.

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Redaktion
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