Mi, 24. Jänner 2018

Feuerwehr im Einsatz

11.03.2017 22:00

Steuerzuckerl für Arbeitgeber

Seit Jahren wird über Regelungen für Feuerwehrleute diskutiert, die während ihrer Arbeitszeit zu einem Einsatz ausrücken müssen. Lösung gibt es dafür bis heute keine. Ein Modell aus Kärnten könnte den Verhandlungen vielleicht zum Durchbruch verhelfen. Innenminister Wolfgang Sobotka will das Projekt prüfen lassen.

Ein Vorfall im Burgenland hat den Stein wieder ins Rollen gebracht: Bei einem Lagerhallenbrand war ein Mitarbeiter des Eisenstädter Bauhofs drei Tage lang als Einsatzleiter im Einsatz. Zurück im Dienst, musste er zum Rapport, und sich für seine Abwesenheit rechtfertigen, obwohl er sich bei seinem Vorgesetzen abgemeldet hatte.

Um Rahmenbedingungen zu schaffen, die es möglich machen, Feuerwehrdienst und Arbeit ohne Nachteile für Dienstnehmer und -geber unter einen Hut zu bringen, hat das BFK St. Veit ein Modell entwickelt. "Wir haben mit Vertretern großer Firmen erörtert, was passieren müsste, um Mitarbeiter während der Dienstzeit einfacher freistellen zu können. Ein Vorschlag wäre, finanzielle Nachteile für Firmen durch Steuererleichterungen zu kompensieren", erläutert Bezirksfeuerwehrkommandant Egon Kaiser. Er hat dem Innenminister die Vorschläge übermittelt und die Zusage erhalten, dass man sich in Wien damit befassen werde.

Christian Spitzer, Kärntner Krone

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