Mi, 13. Dezember 2017

VP verteidigt Lösung

09.03.2017 11:03

Jetzt beginnt Hickhack um Wahlordnung

Der Streit um die Persönlichkeitswahl nimmt Fahrt auf. Juristen meinen, wie berichtet, dass durch den Rücktritt Erwin Prölls sogar Neuwahlen nötig seien. Die VP schließt das freilich aus und feuert aus allen Rohren auf die SP.

Zankapfel sind die Vorzugsstimmen, die automatisch der Partei des Kandidaten zugerechnet werden egal, ob diese auf dem Stimmzettel angekreuzt war. Juristen, aber auch SP, FP und Grüne fordern daher eine Reform der Landtagswahlordnung. Für die VP ist das "eine Beleidigung der Wählerintelligenz".

Und weiter: "Dass die SP in Ermangelung eines attraktiven Spitzenkandidaten keine Freude mit der Persönlichkeitswahl hat, ist verständlich", heißt es aus dem VP-Landtagsklub. Jedenfalls sei trotz überragenden Vorzugsstimmen-Ergebnisses von Pröll bei dessen Rücktritt keine Neuwahl nötig, so ein VP-Sprecher: "Die SP soll keinen juristischen Unsinn verbreiten."

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden