Do, 23. November 2017

Patscherkofel neu:

09.03.2017 09:10

Auch die Volkspartei Innsbruck spricht von Fehlern

Von Wolken verhüllt und tief verschneit zeigt sich derzeit der Patscherkofel. Ob der Hausberg Innsbrucks allerdings künftig noch ein Skiberg sein wird, darüber gehen die Meinungen weit auseinander. Nun spricht auch die Volkspartei Innsbruck, die in der Stadt mitregiert, von Fehlern, die gemacht wurden.

Nachdem Bürgerinitiativen, Alpenverein und FPÖ Stimmung gegen das Projekt "Patscherkofel neu" machen, spricht nun auch die ÖVP von "Problemen am Kofel, wo nicht alles rund läuft". ÖVP-Stadtparteichef Franz Gruber, der in der Regierung sitzt, betont gegenüber der "Krone": "In der Projektabwicklung sind Fehler gemacht worden. Die Mehrkosten sind problematisch, aber für die Zukunft des Hausberges wurden sie leider nötig. Wir sehen keine günstigere oder bessere Alternative, den Hausberg auf Jahrzehnte für Sport und Freizeit zu sichern." Gruber glaubt, dass der "neue Kofel wirklich noch nicht in den Herzen der Innsbrucker angekommen ist. Dafür müssen wir nun aber kämpfen."

Gruber: "Für Anbindung der Bahn in Igls gab es keine Mehrheit!"

FPÖ-Vorwürfen, die ÖVP sei beim Patscherkofel die "Umfallerpartei" schlechthin, kontert er. "Es stimmt, dass wir für eine Bahnanbindung an Igls kämpften. Aber wir haben keine Mehrheit erreicht. Wir wollten jedoch den Hausberg für Sommer und Winter sichern und haben so der zweitbesten Seilbahnlösung zugestimmt, anstatt nur dagegen zu sein, wie die FPÖ."

Claus Meinert, Kronen Zeitung

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