Di, 24. April 2018

Anrainer-Protest

09.03.2017 09:20

Straßenstrich: Sex sogar am Friedhof!

Unfassbar! Die illegale Sex-Szene in Innsbruck schreckt wahrlich vor nichts zurück! Prostituierte wickeln ihre Sexdienste offenbar sogar auf Friedhöfen und Kinderspielplätzen ab. Zahlreiche Anrainer sind verzweifelt, können ob der Zustände kaum noch ein Auge zutun: "Lärm und Pöbeleien sind Dauerprogramm!"

"Ich könnte jede Nacht einen neuen Porno drehen" - diese Schilderung von Paul P. lässt wohl nur ansatzweise erahnen, was sich am Straßenstrich abspielt. Der Innsbrucker lebt seit gut fünf Jahren in einer kleinen Stadtwohnung am Südring Nacht für Nacht kann er die illegalen Sex-Machenschaften vom Fenster aus quasi erste Reihe fußfrei mitverfolgen. "Jeden Abend, so zwischen 20 und 22 Uhr, kommt ein weißer Mercedes angerauscht. Ein Zuhälter, der direkt vor unserem Haus immer drei oder vier Prostituierte aussteigen lässt", erklärt P. der "Krone".

"Gummis auf Spielplatz"

Dann gehe es bis tief in die Nacht hinein ordentlich zur Sache. Lautes Geschrei, teils heftige Preisverhandlungen und Reifengequietsche seien da noch die geringsten Übel. "Sex gibt es hier überall, bei uns im Hof sogar auf dem Kinderspielplatz. Tag für Tag räumt eine Nachbarin die ekligen Hinterlassenschaften weg. Nicht selten kommt es vor, dass gebrauchte Kondome sogar auf dem Klettergerüst oder der Rutsche liegen. Und die spielenden Kinder kommen dann oft daher und schreien: Schau, ein Luftballon", ergänzt der Anrainer.

"Wir haben die Sauerei"

Doch damit nicht genug: Die Sexarbeiterinnen würden teils direkt vor den Eingangstüren ihre Notdurft verrichten. "Klein wie groß. Und wir haben die Sauerei", ärgert sich P.: "Wenn man später nach Hause kommt, wird man von den Prostituierten sogar noch angepöbelt. Und im Sommer kann man am Abend nicht einmal mehr im Garten sitzen."

Brisant: Laut P. schrecken die Sexarbeiterinnen auch vor Friedhöfen nicht zurück. Konkret gehe es um den "k.u.k Militärfriedhof" im Stadtteil Pradl. Und P. hat offenbar recht: Bei einem "Krone"-Lokalaugenschein wurden gebrauchte Gummis entdeckt, teils hingen sie sogar direkt auf Grabsteinen!

"Man lässt uns im Stich"

Die brutalen Vorfälle vom Wochenende - am Südring wurde ein Afghane (46) von einem bulgarischen Zuhälter mit einem Golfschläger niedergeschlagen - ließen nun den Geduldsfaden bei den Anrainern reißen. Mit einer Unterschriftenliste wollen sie gegen die Zustände mobil machen. "Die Politik schaut dem Treiben nur zu. Wir werden im Stich gelassen!"

Hubert Rauth, Kronen Zeitung

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