Di, 21. November 2017

Montanuni Leoben

07.03.2017 17:06

Voestalpine zu Studenten: „Wir wollen die Besten“

Sie sind hochgebildet und heiß begehrt: die Studierenden an der Montanuniversität Leoben. Ihre besondere Wertschätzung für die traditionsreiche obersteirische Hochschule zeigte jetzt Österreichs größtes Industrieunternehmen, die Voestalpine. Alle sechs Vorstandsmitglieder kamen nach Leoben. Sie warben um die klügsten jungen Köpfe.

Robert Ottel weiß, wie man tosenden Applaus erhält: "Wir wollen genau Sie haben! Sie bringen das richtige Rüstzeug mit, Sie können mit uns die Welt kennenlernen", sagt der Finanzvorstand der Voestalpine. Das gefällt den 400 überwiegend männlichen Studierenden im gesteckt vollen Erzherzog-Johann-Auditorium. Sie haben sich für diesen Abend herausgeputzt: Sakko und Hemd dominieren, Kapuzenpullis sind hingegen nur ganz vereinzelt zu sehen.

Das junge Publikum genießt ein angenehmes Gefühl: das Gefühl, begehrt zu sein. Alle sechs Vorstände von Österreichs größtem Industrieunternehmen (elf Milliarden Euro Jahresumsatz, 48.500 Mitarbeiter) kamen nach Leoben, um die Voestalpine als tollen Arbeitgeber zu präsentieren. "Wir wollen die Besten der Besten, die bereit sind, mit uns den nicht immer einfachen Weg zu gehen", betont Vorstandsvorsitzender Wolfgang Eder.

"Wir stehen vor einer Zeitenwende"
Die Verbindungen zur Montanuni sind traditionell eng: Forschung in Millionenhöhe, viele Praktika, Diplomarbeiten und Dissertationen, dazu arbeiten knapp 500 Absolventen im Konzern.

Auch zwei Vorstände blicken auf ein Studium in Leoben zurück: Franz Rotter und Franz Kainersdorfer. Rotter spricht die Studierenden als "Kolleginnen und Kollegen" an, Kainersdorfer betont: "Ohne die technische Grundausbildung hier könnte ich meinen derzeitigen Job nicht ausüben."

Mehr als zwei Stunden lang wird eine Karriere im Konzern schmackhaft gemacht. Innovation, Internationalisierung, Revolution: Diese Schlagworte sind, unterlegt mit teils pathetischen Videos, häufig zu hören. Grenzen sollen verschoben, scheinbar Unmögliches erreicht werden. Rotter: "Wir stehen vor einer Zeitenwende. Wir brauchen Sie als digitalisierte Generation!"

Jakob Traby, Kronen Zeitung

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