Sa, 20. Jänner 2018

Ausprobiert

12.03.2017 09:00

Huawei P10: Rundes Ding mit Leica-Doppelkamera

Auf der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona hat der chinesische Huawei-Konzern sein jüngstes Android-Flaggschiff enthüllt: das P10. Wie schon der Vorgänger bietet das Gerät eine gemeinsam mit Leica entwickelte Doppelkamera, außerdem gibt es einige kosmetische Veränderungen. Wir haben das P10 auf der Messe ausprobiert.

Nimmt man das Huawei P10 in die Hand, fällt im Vergleich zum Vorgänger P9 auf: Das P10 ist deutlich weniger kantig als der ebenfalls in ein Alu-Chassis gebettete Vorgänger. Die Ecken des Geräts wurden abgerundet, der Fingerabdrucksensor hat sich überdies von der Rück- auf die Vorderseite bewegt. Eine Entscheidung, die wohl nicht jeder Nutzer gutheißen wird.

Saubere Verarbeitung, genug Leistung
Die generelle Verarbeitungsqualität des Huawei-Flaggschiffs bleibt auf hohem Niveau. Das metallisch-kühle Gehäuse hinterlässt einen hochwertigen Eindruck, ist hinreichend steif und wies am Testgerät, das wir auf der Messe begutachtet haben, keinerlei Verarbeitungsmängel auf. Details wie der leicht angeraute Entsperrknopf machen einen durchdachten Eindruck.

Die Basics beim neuen Huawei-Flaggschiff scheinen zu stimmen: Es gibt zwar Smartphones mit höherer Auflösung, das Full-HD-Display des P10 hat auf der Messe aber mit hinreichender Schärfe, guter seitlicher Ablesbarkeit und natürlicher Farbdarstellung überzeugt. Wer mehr Pixel will, findet sie beim etwas teureren und größeren P10 Plus mit 2560 mal 1440 Pixeln Auflösung.

Der Kirin-960-Prozessor der Huawei-Prozessortochter HiSilicon sorgt gemeinsam mit vier Gigabyte RAM in beiden Varianten für ein flüssiges Android-Bedienerlebnis und problemloses Multi-Tasking.

Doppelkamera macht guten Eindruck
Die gemeinsam mit Leica entwickelte Doppelkamera an der Geräterückseite hinterließ beim Kurztest am Messestand ebenfalls einen guten Eindruck. Wie im Vorgängergerät gibt es zwei Bildsensoren - einen mit diesmal 20 Megapixel Auflösung für Farbbilder, einen mit zwölf Megapixeln für Schwarzweiß-Fotos. Letzterer trumpft immer dann auf, wenn im Zwielicht fotografiert wird, da er durch die fehlende Schicht zur Farberfassung deutlich lichtstärker ist als die Hauptkamera.

Im Kunstlicht am Messestand lieferte das P10 mit diesem Setup schnelle Scharfstellzeiten und scharfe Bilder. Dass das P10 einen optischen Bildstabilisator hat, sollte Verwackler minimieren. Die lichtstarke (F/1.8) Frontkamera scheint überdies auch bei schlechterem Licht noch saubere Selfies zu knipsen. Ein abschließendes Urteil über die Fotoqualitäten des P10 muss aber erst noch ein ausführlicher Test liefern. Der dürfte nicht mehr allzu lang auf sich warten lassen: Das P10 soll schon Ende des Monats auf den heimischen Markt kommen.

 krone.at
Redaktion
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