Di, 24. Oktober 2017

Wegen Ryzen-Review

07.03.2017 10:37

Fanatische AMD-Fans bedrohen Tester mit dem Tod

Der alte Hardware-Glaubenskrieg zwischen Anhängern verschiedener Prozessor- und Grafikkarten-Hersteller scheint wieder aufzuflammen - und wirkt sich ausgerechnet auf einen Hardware-Tester negativ aus, der sich eigentlich aus solchen Grabenkämpfen raushalten wollte. Stephen Burke vom Gaming-Magazin "GamerNexus" wurde für seinen Test zum neuen AMD-Chip mit dem Tod bedroht.

Stein des Anstoßes: Burkes Test zum neuen AMD-Prozessor Ryzen 7 1800X. Zwar lobt auch Burke die hohe Leistung bei Anwendungen, die mehrere Rechenkerne belasten und attestiert dem Chip auch hinreichend Gaming-Leistung.

Schwächen bei Spielen in niedriger Auflösung
Burke stellte in seinem Test aber ebenso wie andere Tester fest, dass die CPU bei Spiele-Leistungstests in niedrigeren Auflösungen nicht ganz mit Intels Core i7-7700K oder 6900K mithalten kann.

Fanatische AMD-Fans wollten diese Erkenntnis so allerdings nicht im Raum stehen lassen. Wie das IT-Portal "Heise" meldet, haben einige von ihnen Burke wegen seines Tests mit dem Tod bedroht. Der Hardware-Tester selbst berichtet auf Twitter von unschönen Einschüchterungsversuchen.


Ryzen bietet viel Power - außer bei Full-HD-Games
Tatsächlich spiegelt Burkes Test auch nichts Anderes wieder, als andere Tests zu AMDs neuem Top-Prozessor. Der Ryzen 7 1800X liefere eine mit Intels Core-i7-Familie vergleichbare Leistung bei Anwendungen, die mehrere seiner acht Rechenkerne auslasten, bei Games zeige er sich vor allem in hohen Auflösungen wie 4K stark.

Die Spiele-Leistung bei geringeren Auflösungen wie Full-HD liegt allerdings etwas unter jener der Intel-Konkurrenz - laut AMD wegen noch fehlender Softwareanpassungen für den neuen Chip. In der Praxis fällt das wohl kaum auf, immerhin ist beim Spielen vor allem die Grafikkarte der limitierende Faktor und weniger der Hauptprozessor.

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Redaktion
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