Sa, 16. Dezember 2017

Schlimmes Tierleid

06.03.2017 15:53

"Timi" mit Zigaretten gequält

Nach den fürchterlichen Misshandlungen bei seinem Herrchen sind zwar die Narben auf der Haut nach den Attacken mit brennenden Zigaretten verheilt, doch die Seele des kleinen "Timi" leidet noch. Noch dazu, wo er nach seiner Rettung von seinem neuen Frauchen wieder abgegeben werden musste ihr Freund wollte ihn nicht.

"Der kleine Spitzmischling hätte sich wahrlich ein Happy-End verdient, doch das blieb leider aus", erzählt Johanna Stadler, Geschäftsführerin der Pfotenhilfe Lochen. Die  traurige Vorgeschichte des fünfjährigen "Timi": Er war übers Internet aus Slowenien kommend bei seinem Herrchen in Oberösterreich gelandet und musste durch die Hölle gehen: Der oft betrunkene Besitzer schlug ihn immer wieder, drückte sogar glühende Zigaretten auf seinem Fell aus. Nachbarn bekamen die Misshandlungen mit, eine Innviertlerin befreite den Spitz aus seiner unerträglichen Lage.
Bei seinem neuen Frauchen schöpfte er kurz wiede Kraft, lernte das verlorene Vertrauen zu den  Menschen wieder zu gelangen. Aber das Glück war "Timi" auch an seinem neuen Platz wieder nicht hold, denn die Alleinstehende lernte einen Mann kennen, die Beziehung zwischen dem Vierbeiner und dem neuen Freund klappte aber gar nicht. Dieser lehnte den Bello ab, wollte ihn weder im Haus noch in seinem Auto haben.
Mit Tränen in den Augen gab das Frauchen "Timi" bei der Pfotenhilfe Lochen ab, wo er auf ein Zuhause hofft.

Johannes Nöbauer, OÖ-Krone

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