Fr, 24. November 2017

Stammzellenspender

05.03.2017 20:52

Überwältigende Hilfe für den kleinen Maxi

In der tragischen Geschichte um den schwerkranken, kleinen Max ist nur eines überwältigend wunderbar: die große Hilfsbereitschaft absolut Fremder, die alles tun würden, um den dreijährigen Steirer zu retten! In Lienz war der Andrang potenzieller Spender am Sonntag sogar so groß, dass die Tore vorzeitig geschlossen werden mussten.

Wir haben schon mehrmals über das erschütternde Schicksal der obersteirischen Familie berichtet: Obwohl die Erbkrankheit Septische Granulomatose so selten ist, wurden sie bei gleich zwei der drei kleinen Söhne diagnostiziert. Eine teuflische Krankheit, die unbehandelt tödlich endet.

Der kleine Benedikt (2) gilt nach einer Stammzellenspende zum großen Glück als geheilt aber für Max fehlt ein solcher Spender noch, fieberhaft wird nach einem gesucht. Und die Aufrufe haben Wahnsinns-Erfolge! "In Leoben sind diesem am Samstag 574 Menschen gefolgt, Steirer aus allen möglichen Teilen des Landes, auch Durchreisende, die das im Radio gehört haben", weiß Walter Brenner von der Initiative "Geben für Leben".

"Das Typisierungs-Material ist ausgegangen"
Unfassbar war es am Sonntag in Osttirol, wo zusätzlich zu Max noch für zwei Patienten gesucht wird. Brenner: "Da sind an die 1200 Leute gekommen! Der Andrang war schließlich so groß, dass man frühzeitig schließen musste, sogar das Typisierungs-Material ist ausgegangen."

Aber kein Hilfswilliger ist "vergeudet", man kann das Set für den ersten Test via Speichel hier anfordern; sofern man zwischen 17 und 45 Jahre alt und gesund ist.

Christa Blümel und Claudia Fulterer, Kronen Zeitung

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