Do, 18. Jänner 2018

Innsbruck

06.03.2017 09:10

Nacht der brutalen Gewalt am Straßenstrich!

Brutale Gewalttaten am Innsbrucker Straßenstrich in der Nacht auf Sonntag! In Pradl verging sich ein erst 15-jähriger Afghane an einer bulgarischen Sexarbeiterin (25). Nur zehn Minuten später schlugen zwei Bulgaren - vermutlich Zuhälter - am Südring einem Afghanen (46) mit einem Golfschläger regelrecht den Schädel ein.

Dass es am illegalen Straßenstrich in Innsbruck alles andere als friedlich und lauschig zur Sache geht, ist hinlänglich bekannt. Aber das, was sich von Samstag auf Sonntag dort abspielte, kann getrost als brutaler Gewaltexzess bezeichnet werden.

  • Schauplatz 1: Parkplatz bei der Unterführung im Bereich der Roseggerstraße: Ein erst 15-jähriger afghanischer Jugendlicher nahm gegen 22.30 Uhr eine Prostituierte (25) aus Bulgarien ins Visier. Der Bursche packte die Frau und versuchte, sie anschließend zu vergewaltigen. Glück im Unglück: Passanten bekamen von der Brutalo-Tat Wind und konnten den rabiaten Sextäter bändigen. Der 15-Jährige, der offenbar im Unterland wohnt, wurde von der Polizei festgenommen. Brisant: Der junge Verdächtige ist subsidiär schutzberechtigt, heißt: er hat einen negativen Asylbescheid, darf aber aus Schutzgründen im Land bleiben. Das Opfer konnte laut Polizei noch nicht einvernommen werden. Die Frau sei zwar in die Klinik eingeliefert worden, von dort machte sie sich aber aus dem Staub.

Mit Golfschläger auf Schädel eingehämmert

  • Schauplatz 2: die Grassmayrkreuzung am Innsbrucker Südring: Nur zehn Minuten später kam es dort zum nächsten Gewaltverbrechen. Die Hauptdarsteller: Dubiose Gestalten aus der bulgarischen Sex-Szene und ein Afghane (46). Laut Polizei war ein Streit völlig eskaliert. Die genauen Hintergründe sind noch unklar. Fest steht: Einer der Bulgaren, ein 35-jähriger Mann, soll dermaßen ausgerastet sein, dass er mit einem Golfschläger auf den afghanischen Asylwerber losging und wie wild auf dessen Kopf einschlug. Das Opfer wurde dabei so schwer verletzt, dass es noch nicht einvernommen werden konnte. Im Zuge einer Großfahndung konnte der rabiate Prügler ausgeforscht werden. Gleichzeitig wurden auch ein mutmaßlicher Komplize (33) sowie eine 20-jährige bulgarische Prostituierte festgenommen alle drei Verdächtigen sitzen mittlerweile in Haft.

In beiden Fällen liefen Sonntag die Ermittlungen noch auf Hochtouren. Ob es zwischen den Gewaltverbrechen einen Zusammenhang gibt, ja ob es sich dabei möglicherweise um eine kaltblütige Racheaktion handelte, darüber kann derzeit nur gemutmaßt werden.

Hubert Rauth, Kronen Zeitung

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