Do, 14. Dezember 2017

Schon 110 OPs

05.03.2017 07:50

Mann (22) will Alien sein - ganz ohne Genitalien

Menschen, die für viel Bares mittels Schönheitsoperationen ihr Aussehen verändern lassen oder sich gar in eine Kopie eines ihrer Idole verwandeln, sind heutzutage wohl nichts Ungewöhnliches mehr. So scheint auch der 22-jährige US-Amerikaner Vinny Ohh auf den ersten Blick nur einer von Millionen zu sein, die sich weltweit unters Messer legen. Doch auf den zweiten Blick wird klar: Vinny ist nicht von dieser Welt. Er möchte nämlich mittels OPs zu einem Alien werden - und sich sogar seine Genitalien entfernen lassen.

Rund 48.000 Euro hat der US-Amerikaner, der sich weder als Mann noch als Frau sieht, für seinen Traum von der Verwandlung in einen Außerirdischen bislang ausgegeben. "Ich möchte ein geschlechtsloses Alien sein. Mein Aussehen soll reflektieren, wie ich mich im Innern fühle", sagte der 22-Jährige in einem Interview mit der britischen "Daily Mail".

Vinny weiter: "Ich möchte ein Hybrid sein, weder männlich noch weiblich. Ich wollte geschlechtslos und ohne Geschlechtsteile sein, seit ich 17 war. Ich habe Ärzte konsultiert, ob es möglich ist, hatte aber kein Glück." Der 22-Jährige stellt klar: "Ich bin weder schwul noch bi noch transsexuell. Ich möchte einfach nur ich sein."

110 Schönheits-OPs seit dem 18. Lebensjahr
Die erste seiner mittlerweile 110 OPs hatte Vinny mit gerade einmal 17 Jahren. Den aufgespritzten Lippen folgten Nasen-Operationen, Injektionen in die Wangen und die Augenbrauen-Partien, Botox-Behandlungen, Laser-Enthaarung am ganzen Körper und noch vieles mehr.

Ergänzt wird der Alien-Look des Maskenbildners mittels rabenschwarzen, übergroßen Kontaktlinsen, Klauen an den Händen und ungewöhnlichen Haar- und Hautfarben.

Vinnys größter Eingriff steht ihm allerdings noch bevor. Denn der 22-Jährige will sich bei seiner Verwandlung in einen Außerirdischen auch von seinem Geschlecht verabschieden. "Ich kann ohne Genitalien leben - also wozu sollte ich einen Penis oder eine Vagina haben?", so der Maskenbildner. Damit nicht genug, sollen unter anderem auch Bauchnabel und Brustwarzen verschwinden - um letztlich möglichst viele äußere menschliche Erkennungsmerkmale abzulegen.

Alien-Verwandlung kostet insgesamt rund 200.000 Euro
Insgesamt will sich das Teilzeit-Model die Transformation in ein Alien rund 200.000 Euro kosten lassen. Doch die äußere Verwandlung diene nicht nur egoistischen Zwecken, versicherte der US-Amerikaner: "Ich möchte eine Inspiration für die Welt sein. Die Menschen müssen aufhören, sich gegenseitig in Schubladen zu stecken. Geschlechterrollen sind unwichtig - wir sollten vielmehr daran arbeiten, bessere Menschen zu werden und netter zueinander zu sein."

In der Öffentlichkeit sorgt Vinny mit seinem außerirdischen Aussehen jedenfalls für geteilte Reaktionen. "Manche Leute lieben mich und machen mir viele Komplimente." Einige hätten seinen Worten zufolge sogar gesagt, sie wünschten, dass ihre Kinder wie er seien, "und dass ich eine Inspiration für Kinder bin, die nicht das Gefühl haben, dazuzugehören", so der 22-Jährige. Andere hingegen würden ihn verbal attackieren oder sogar versuchen, ihn körperlich zu verletzen.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden