Do, 18. Jänner 2018

Bauoffensive

04.03.2017 14:19

Zehn Millionen Euro für steirische Kasernen

So manch Uniformträger reibt sich noch immer ungläubig die Augen: Seitdem Hans Peter Doskozil (SP) als Verteidigungsminister amtiert, weht beim Bundesheer ein frischer Wind. Tausende Soldaten werden gesucht (wir berichteten), auch die teils marode Kaserneninfrastruktur wird wieder auf Vordermann gebracht.

Als im Juni 2014 ein modernes Mannschaftsgebäude in der Kaserne Straß eröffnet wurde, schien es die letzte Großinvestition des Bundesheeres für lange Zeit gewesen zu sein. Die damalige Lage: kaum Geld, keine Perspektiven, miese Stimmung. "Teils konnten nicht einmal mehr die Fahrzeuge benutzt werden", sagt Ernst Trinkl, stellvertretender steirischer Militärkommandant.

Knapp drei Jahre und eine große Flüchtlingskrise später ist die Situation völlig anders. Plötzlich steigen die Budgets, wird heftig neues Personal rekrutiert, erhält das Heer zusätzliche Aufgaben. Die Stimmung in der Truppe ist positiv. Trinkl: "Die Wertschätzung für das Bundesheer steigt."

Feldbach und Zeltweg stehen am Wunschzettel
Doch um ein begehrter Arbeitgeber zu sein - und den Grundwehrdienst attraktiv zu gestalten -, braucht es auch gute Infrastruktur. Viele Kasernen sind höflich formuliert veraltet. Doskozil kündigt daher an, dass bis 2020 österreichweit etwa 500 Millionen Euro für Bauprojekte fließen werden. Heuer sind für die Steiermark fast zehn Millionen Euro budgetiert. Die Hauptbrocken: die Generalsanierung der Mannschaftsunterkunftsgebäude in St. Michael, des Kompaniegebäudes in der Gablenz-Kaserne Graz und für den Grundwehrdienst wichtig der Sporthalle in Gratkorn.

Ganz oben auf dem Wunschzettel für die nächsten Jahre stehen vor allem neue Gebäude in Feldbach und Sanierungen in Zeltweg.

Jakob Traby, Kronen Zeitung

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