Mo, 23. Oktober 2017

Drama im Krankenhaus

04.03.2017 08:44

Mädchen (10) unter Spitalsbett eingequetscht – tot

Ausgerechnet der Aufenthalt in einem Krankenhaus ist einem Mädchen in Deutschland zum tödlichen Verhängnis geworden: Die Zehnjährige wurde in einer Klinik in Thüringen unter dem Spitalsbett eingequetscht und zog sich dabei schwerste Kopfverletzungen zu, die schließlich zu ihrem Tod führten.

Die zehn Jahre alte Kimberly befand sich am 17. Februar im Südharz Klinikum Nordhausen zur Behandlung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, berichtete das lokale Nachrichtenportal nnz-Online (die Nachrichten für Nordhausen und der Region) über das tragische Schicksal der Zehnjährigen.

Wohl unabsichtlich Senkmechanismus des Bettes ausgelöst
Es werde davon ausgegangen, dass das Kind unter das Spitalsbett gekrabbelt ist, um etwas zu suchen. Dabei habe es wohl selbst den Senkmechanismus des Bettes ausgelöst. Schwer verletzt wurde das Mädchen schließlich unter dem Bett gefunden. Die Kopfverletzungen erwiesen sich als so schwerwiegend, dass die Zehnjährige ins Koma versetzt wird, acht Tage später werden die Apparate abgeschaltet.

Der Klinik-Geschäftsführer bestätigte dem Nachrichtenportal den tragischen Unfall und verwies auf die laufenden Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft ermittle demnach gegen Unbekannt, um die Ursache für den Tod des Mädchens zu klären - und auch, ob jemand daran Schuld habe. "Es ist noch völlig ergebnisoffen", so ein Sprecher der Klinik. Bislang gebe es keinen Hinweis auf eklatante Verletzungen der Sorgfaltspflicht durch das Personal.

Laut nnz-Online wird die Familie der Zehnjährigen von einem Seelsorger betreut.

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