Fr, 19. Jänner 2018

Viel Betrug:

04.03.2017 10:28

App hilft bei Online-Autokauf

Osteuropäische Banden ziehen Autokäufer im Internet reihenweise über den Tisch. Der ÖAMTC ruft bereits zu erhöhter Vorsicht auf und berät gerne Mitglieder. Autohändler Christian Kawecki erklärt, wie man beim Onlinekauf auf der sicheren Seite bleibt.

Ostbanden bringen derzeit den Online-Autokauf in Verruf. Ist er wirklich gefährlich?

Man muss natürlich seinen Hausverstand einschalten und darf nicht alles glauben. Aber ich kaufe viel online und importiere auch den Großteil der Modelle aus dem Ausland, das sind natürlich nicht alles Gauner.

Was sagt einem denn der Hausverstand?

Dass ich mir erst einmal die Bewertungen anderer Kunden anschaue, dass ich vielleicht einen Sachverständigen hinzuziehe und vor allem, dass ich niemals Anzahlungen im Voraus leiste.

Genau darauf fallen viele Kunden hinein.

Ich hatte selbst schon einen Kunden, der gegen meinen Rat 5000 Euro angezahlt hat, dann das Fahrzeug natürlich nie bekam. Bei vermeintlichen Schnäppchen muss man vorsichtig sein.

Wie soll ein Käufer die Zahlung eines Autos dann am besten abwickeln, um nicht übers Ohr gehaut zu werden?

Da gibt es online schon gute, sehr sichere Möglichkeiten. Eine eigene App, die Käufer und Verkäufer installiert haben müssen, lässt einen zum Beispiel Geld bei einem Anwalt zwischenlagern, bis man das Fahrzeug wirklich hat. Auch die SEPA-Überweisung ist ein gutes Mittel: Eine Eil-Überweisung kostet da zwar 25 Euro, aber landet innerhalb von 15 Minuten beim Verkäufer des Wagens.


Interview: Jasmin Gaderer

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