Mo, 26. Februar 2018

Schwer verletzt

02.03.2017 16:21

Extremsportler Bubendorfer in Italien verunglückt

Der Salzburger Extrembergsteiger Thomas Bubendorfer ist in den italienischen Dolomiten verunglückt. Der 54-Jährige ist am Mittwochnachmittag beim Eisklettern in der Provinz Belluno zehn Meter abgestürzt und in einem Bachbett gelandet, wie erst am Donnerstag bekannt wurde. Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus Belluno eingeliefert und am Donnerstag nach Padua überstellt.

Der Unfall geschah beim Abstieg, ein Klettergefährte Bubendorfers wurde Zeuge, zog den 54-Jährigen aus dem Bachbett des Pettorina und alarmierte die Rettungskräfte. Die Bergung war schwierig, Bubendorfer wurde zunächst mit einer Pistenraupe zum Ausgang des Tals gebracht, wo ein Rettungshubschrauber wartete, berichtete ein Angehöriger des Bergungsteams. Der aus St. Johann im Pongau stammende Bubendorfer erlitt eine Kopfverletzung, Rippenbrüche und innere Verletzungen. Er wurde zunächst künstlich beatmet.

Bereits 1988 schwer verunglückt
Bubendorfer war bereits im Jahr 1988 schwer verunglückt. Damals stürzte er bei Werbeaufnahmen in der Liechtensteinklamm in St. Johann 20 Meter im freien Fall ab und landete in der Großarler Ache. Er zog sich eine Wirbelsäulenverletzung zu, die seiner Leidenschaft für das Bergsteigen und Klettern aber nichts anhaben konnte. Drei Jahre später gelang Bubendorfer die erste seilfreie Alleinbesteigung der Aconcagua-Südwand in Südamerika. Bereits 1986 hatte er die Non-Stop-Begehung des Fitz Roy in den Anden im Alleingang bewältigt.

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