Mo, 18. Dezember 2017

Polizisten verletzt

02.03.2017 11:09

Hund nicht angeleint: Frauchen (26) biss zu

Ein Geschwisterpaar im Alter von 21 und 26 Jahren ist am Mittwoch in Klagenfurt ins Visier der Polizei geraten, als die beiden mit ihrem Pitbull-Mischling ohne Leine und Beißkorb die Straße entlanggingen. Als die Beamten die zwei Klagenfurter deshalb anhielten, rastete die 26-Jährige innerhalb kürzester Zeit vollkommen aus und begann zu toben. Letzten Endes musste ein Polizist mit einer Bisswunde am Unterarm ins Spital gebracht werden - allerdings war nicht der Hund der beißwütige Übeltäter.

Gegen 17 Uhr fielen den Beamten die 26-Jährige und ihr jüngerer Bruder ins Auge. Als die Polizisten das Duo aufforderten, den Vierbeiner anzuleinen, stellte sich das Geschwisterpaar zunächst taub, woraufhin nach dem Ausweis der beiden verlangt wurde.

Der 21-Jährige gab daraufhin klein bei und nahm den Pitbull-Mischling an die Leine. Seiner Schwester allerdings passte das Einschreiten der Polizei überhaupt nicht: Die Klagenfurterin begann lautstark zu schreien und schimpfen und wurde mehrmals aufgefordert, ihr aggressives Verhalten einzustellen. Doch die Frau ließ sich nicht beruhigen und beschimpfte die Beamten weiter, woraufhin die Festnahme ausgesprochen wurde.

Klagenfurterin hatte Suchtgift bei sich
Da nahm die 26-Jährige plötzlich die Beine in die Hand, rannte über eine stark befahrene Straße und entledigte sich bei einer Hecke am Straßenrand mehrerer Drogenpäckchen, was den hinterherlaufenden Beamten nicht verborgen blieb. Rasch hatten die Polizisten die Flüchtende eingeholt und konnten bei ihr ein weiteres Suchtgiftpäckchen sicherstellen.

Doch selbst zu diesem Zeitpunkt präsentierte sich die Verdächtige wehrhaft, trat wild um sich und biss einen der Uniformierten zu guter Letzt noch in den Unterarm. Der Beamte musste im Klagenfurter Klinikum ambulant behandelt werden, auch eine weitere Polizistin wurde von der Tobenden leicht verletzt.

Die 26-Jährige konnte schließlich überwältigt und ins Polizeianhaltezentrum eingeliefert werden. Sie erwartet unter anderem eine Anzeige wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt.

 krone.at
Redaktion
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