Fr, 23. Februar 2018

Hauptsächlich Frauen

02.03.2017 11:00

Gefährlicher Frühjahrsputz: 50 Verletzte täglich

Der alljährliche Frühjahrsputz - so notwenig er auch sein mag - ist durchaus keine ungefährliche Angelegenheit. Jedes Jahr verletzen sich in Österreich während der Monate März und April etwa 50 Menschen pro Tag bei Reinigungstätigkeiten, warnt das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV).

Jedes Jahr komme es bei Osterputz und Co. zu rund 19.100 Unfällen mit Verletzungsfolgen, so das KFV. Die Reinigungsarbeit ist übrigens nach wie vor Frauendomäne, denn unter den Opfern sind nur rund 2600 Männer. Eine besondere Risikogruppe stellen Frauen ab 65 Jahren dar, heißt es in der Statistik.

Die häufigsten Verletzungen sind Knochenbrüche mit einem Anteil von 56 Prozent, gefolgt von offenen Wunden (15 Prozent) und Sehnen- bzw. Muskelverletzungen (13 Prozent). Besonders gefährdet sind Finger und das Handgelenk sowie Fußgelenk und Knie.

Gefährliche Stürze über Staubsauger oder Stiege
Unfallauslöser sind vor allem das Stolpern oder Stürzen über beispielsweise den Staubsauger (25 Prozent), Stürze auf der Stiege mit dem Wäschekorb (18 Prozent) oder das Ausrutschen auf nassen Böden (11 Prozent).

Bei den Reinigungstätigkeiten sollten daher im Grunde ähnliche Sicherheitsvorkehrungen gelten wie in der Arbeitswelt bei körperlichen Tätigkeiten: Man sollte nicht mehrere Dinge gleichzeitig erledigen, gutes Schuhwerk und "zweckmäßige Kleidung" tragen, Vorsicht mit Hilfsmitteln walten lassen und nicht auf Fensterbänke, Sessel oder Tische steigen, sondern geprüfte Leitern verwenden, empfiehlt das KFV.

Michaela Braune
Redakteurin
Michaela Braune
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