Do, 18. Jänner 2018

"Ein-Klub-Show"

02.03.2017 09:02

Nur Ritzing will in die Erste Liga aufsteigen

Ab Freitag rollt der Ball in der Regionalliga Ost endlich wieder! Während bei der krisengebeutelten Vienna am Mittwoch bekannt wurde, dass man Insolvenz anmelden muss, wird der Kampf um den Aufstieg zur "Ein-Klub-Show". Außer Ritzing beantragt kein Verein die Lizenz für die Erste Liga bei der Bundesliga. Kein Ruhmesblatt für die dritthöchste Spielklasse des Landes.

Bis zum 15. März müssen alle Unterlagen für die Lizenz der Ersten Liga bei der Bundesliga eintreffen. Außer Ostliga-Tabellenführer Ritzing wird jedoch kein anderer Verein die Lizenz beantragen. "Soweit ich weiß, sind wir die Einzigen", sagt Ritzing-Manager Robert Hochstaffl. Obmann Harald Reiszner hat bereits letzten Dezember Bilanzen abgegeben. "Er ist sehr emsig dahinter, dass alles klappt."

TV-Türme und modernere Kabinen
Im Hintergrund wird bereits am Kader für die kommende Saison gebastelt. Gemeinsam mit Trainer Stefan Rapp verhandelt Hochstaffl mit potenziellen Neuzugängen. Auch punkto Infrastruktur wird investiert. So kommt ein neues Zutritts-System, werden TV-Türme und ein Gästesektor installiert, die Kabinen und der Spielertunnel modernisiert. Grödig will auch nichtEin möglicher Ostliga-Meister Ritzing würde in der Relegation um einen Platz in der Ersten Liga auf einen Vertreter der Regionalliga West treffen. Dort zeichnet sich jedoch ein ähnliches Bild ab wie im Osten. Tabellenführer Grödig winkte bereits ab, auch der Zweite Anif will nicht nach oben. "Ich hab mit Grödig-Manager Haas telefoniert. Sie wollen nicht aufsteigen", verrät Hochstaffl. In der Regionalliga Mitte beantragt nur Hartberg die Lizenz.

Der Aufstieg ist heuer auch für Parndorf kein Thema. Im "Übergangsjahr" soll Neo-Coach Paul Hafner mit einer jungen Truppe Routine sammeln. "Natürlich wollen wir im kommenden Jahr vorne dabei sein!"

Neusiedl: "Sind gerüstet"
Für den dritten burgenländischen Ostligisten Neusiedl geht es im Frühjahr gegen den Abstieg. "Wir sind gerüstet", sagt Trainer Manfred Wachter. Konkurs abgewendet Gestern wurde indessen bekannt, dass die Vienna, Österreichs ältester Fußballklub, durch den Ausfall des Hauptsponsors Insolvenz anmelden muss. Die Verantwortlichen peilen einen Zwangsausgleich an, in dessen Rahmen eine 30-prozentige Quote aller Gläubiger befriedigt werden muss. Der Zwangsabstieg in die Stadtliga bleibt aber nicht erspart, so sieht es das ÖFB-Regulativ vor. Gelingt der Zwangsausgleich nicht, müsste man gar in die zweite Klasse runter.

Stefan Schnittka/Christian Pollak, Kronen Zeitung

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