Di, 17. Oktober 2017

Experten raten ab:

01.03.2017 15:46

Fasten-Wundermittel sind tabu

Am gestrigen Aschermittwoch startete für viele Oberösterreicher ein (meist erneuter) Versuch, abzunehmen und sich gesünder zu ernähren. Wer dazu scheinbare Fasten-Wundermittel schluckt, wird jedoch keinen Erfolg haben, sie können sogar gesundheitsschädlich sein. Ohne Ernährungsumstellung geht es also nicht.

Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer OÖ warnt vor Pillen, Pulvern und sonstigen Spezialmitteln, die einen laut Werbung binnen kürzester Zeit ohne Mühe abnehmen lassen sollen. Sie seien alle wirkungslos, manchmal gesundheitsschädlich und würden nur den Geldbeutel schlanker machen. Vorsicht sei vor allem bei  auffallenden Vorher-Nachher-Fotos oder Dankesschreiben von angeblichen Kunden geboten.
Der Wunsch, in der Fastenzeit wieder etwas für die Gesundheit zu tun, ist aber bei den Oberösterreichern weit verbreitet: "Wenn dabei noch einige Kilos purzeln würden, wäre das schön", hofft etwa Elfriede Nußbaumer aus Altmünster (siehe Umfrage). Der Ernährungscoach Christian Putscher seufzt: "Der Mensch glaubt eben an Wunder. Aber Sündenvergebung durch Nahrungsergänzungsmittel gibt es nicht." Vielmehr sei es wichtig, die Signale des eigenen Körpers verstehen und umsetzen zu lernen: "Dann merkt man selbst, was einem gut tut und was man eher vermeiden sollte", so Putscher. Je größer der Hype, desto weniger sei dahinter: "Nehmen wir das Olivenöl: In Wahrheit sind Raps-, Soja- oder Chia-Öl wesentlich empfehlenswerter!"

Jasmin Gaderer / Kronen Zeitung

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