Di, 21. November 2017

Verkehr

01.03.2017 10:27

Kreisel gegen Stau im Zentrum

Jetzt kommt doch ein Kreisverkehr an der stauanfälligen Einmündung beim Stadtplatz in Saalfelden: Lange wurde debattiert, weil der Platz dort zu knapp war. Die Gemeinde versetzt dafür den Anbau an dem früheren Blumengeschäft. Die Abrissarbeiten haben am Montag begonnen. Bis zu den Sommerferien soll alles fertig sein.

"Der Zubau wird derzeit abgerissen, damit wir genug Platz für einen Kreisverkehr haben", erklärt SP-Bürgermeister Erich Rohrmoser froh, dass die Temperaturen den Baustart schon zulassen. Die Gemeinde versetzt den Zubau. Der Eigentümer bleibt privat. Rohrmoser: "Auch das Land steht jetzt voll dahinter."

Die B 164 wird während der Bauarbeiten im Bereich Stadtplatz nur einspurig befahrbar sein. Rechtzeitig zu Beginn der Sommerferien soll der neue Kreisel dann fertig sein. Gerade zu Stoßzeiten staut sich die Blechlawine oft genug. Stadtchef Rohrmoser über die Lösung: "Es handelt sich um einen verkehrsneuralgischen Punkt, der natürlich stauanfällig ist."

Und das ist nicht die einzige Baustelle in Saalfelden. 2017 wird in der Pinzgauer Stadtgemeinde zum Bau-Jahr. Bräugasse und Ritzenseestraße werden saniert. Wenn der Kreisverkehr fertig ist, beginnt außerdem an der Lofererstraße der "Masterplan Stadtkern".

Neues Vereinsgebäude für Kicker von FC Pinzgau
Noch etwas gedulden müssen sich die Fußballer des FC Pinzgau: Das neue Vereinsgebäude in der Bürgerau samt Sanierung der Leichtathletikanlagen und der drei Tennisplätze ist nach einem langen Rechtsstreit über Weiderechte zwar ausgeschrieben, einen genauen Zeitplan gibt es aber noch nicht.

Weitere Baustellen: Die Volksschule Lenzing bekommt im Frühjahr eine neue Fassade. Beim dortigen Kindergarten werden Fenster ausgetauscht, außerdem kommt ein Durchbruch von der Gruppe 1 in den Waschraum. Die Firma C+C Wedl baut Halle und Logistik neu.

Und der Druck am Wohnungsmarkt steigt auch im Pinzgau: Auf den "Höttlgründen" entstehen rund 60 Wohnungen, Baustart ist für heuer noch vorgesehen. Und auch weiter weg vom Zentrum im Ortsteil Bsuch wurde ein Grundstück für rund 47 Wohneinheiten für den Bau freigegeben. Die Hälfte der Fläche soll für ein Baulandsicherungsmodell zur Verfügung stehen. Die Grünen stimmten dagegen.

Sabine Salzmann, Kronen Zeitung

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