Sa, 20. Jänner 2018

Impfrate gering

01.03.2017 09:18

Grippewelle vorüber: Neuinfektionen gehen zurück

Die saisonale Influenza-Welle ist so ziemlich ausgestanden. Vergangene Woche gab es in Wien "nur" noch hochgerechnete 6700 Neuerkrankungen an Influenza und grippalen Infekten. Weiterhin nur relativ wenige Menschen lassen sich gegen die Influenza impfen.

"Diese Woche konnte ein weiterer Rückgang an Influenzavirusnachweisen und ein Rückgang der Anzahl an Neuerkrankungen an grippalen Infekt beobachtet werden. Die virologische Influenzaüberwachung und das klinische Influenzaüberwachungssystem zeigen beide das Ende der Grippewelle in Österreich", schrieb das Department für Virologie der MedUni Wien am Dienstag.

Durchimpfungsrate sinkt weiter
In Wien war der Gipfel mit rund 19.700 Neuerkrankungen in der ersten Kalenderwoche registriert worden. In den vergangenen beiden Influenza-Saisonen waren die meisten Erkrankungen mit einigen Wochen Verspätung und einem Klimax von rund 15.000 Neuerkrankungen in einer Woche verzeichnet worden.

In der Allgemeinbevölkerung wurde in Österreich in der Influenza-Saison 2006/2007 mit einer Durchimpfungsrate von 15,36 Prozent laut dem Verband der österreichischen Impfstoffhersteller der höchste Wert erzielt. Seither ging es fast ständig bergab. In der Saison 2015/2016 waren es gerade noch 6,97 Prozent.

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