Mi, 22. November 2017

Lesung

28.02.2017 15:17

Bürgermeisterin aus Lend liest aus ihrem Krimi

Michaela Höfelsauer ist die einzige rote Bürgermeisterin in Salzburg. Überdies ist sie zweifache Mutter, halbtags als Pflegeheim-Verwalterin tätig und schreibt in ihrer kargen Freizeit Kriminalromane. Von vielen Frauen wird das Allround-Talent dafür bewundert. Anlässlich des Weltfrauentags liest sie aus ihrem Buch vor.

Seitdem Michaela Höfelsauer ihr Amt als Bürgermeisterin von Lend innehat, hat sich ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt. Themen wie der noch immer nicht gesicherte Fortbestand der SAG, die schwierige finanzielle Lage von Lend, die Forderungen der Bevölkerung, etc. haben sie seit Dezember 2015 gefordert.

"Ich bin ein öffentliches Gut geworden. Plötzlich wollen alle mit mir reden, ihre Ideen mitteilen. Konflikte zu finden ist sehr arbeitsintensiv.  Ich stehe auf und weiß die nächsten 15 Stunden nicht was passiert", ist jeder Tag eine Herausforderung für die Zweifach-Mama, die bisher alles bestens gemeistert hat.

Mit allen Wassern gewaschen
Trotz all dem Stress ist die Liebe zum Schreiben geblieben, wenn auch zur Zeit auf Eis gelegt. "Ich habe eine totale Blockade, weil ich so viel neuen Stoff habe, den ich nicht umsetzen kann. Die Realität übersteigt jede Fantasie", gibt Höfelsauer ehrlich zu. Ihre Bücher blättert sie nur noch für soziale Projekte und an Schulen auf. Dafür nimmt sie sich die Zeit gerne. Am Donnerstag, 2. März, ist sie ab 18.30 Uhr zum Bezirksfrauentag im Gasthof zur Hölle im Stadtteil Gneis zu Gast, liest aus ihrem humoristischen Krimi "Hühnerdreck". "Wir haben versucht, zum Weltfrauentag am 8. März etwas zu bringen, das nicht zu ernst ist. Ernste Themen haben wir eh so genug. Es ist besser, man zeigt eine gescheite Frau, die mit allen Wassern gewaschen ist. Das macht anderen Mut, in die Politik zu gehen", freut sich Karin Dollinger, Gemeinderätin und seit zwei Jahren SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende. Kommen dürfen alle Interessierte, selbstverständlich auch "die Männlein".

Sandra Aigner, Kronen Zeitung

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