Di, 21. November 2017

Polizei

24.02.2017 15:32

„Kiara“ erschnüffelte die Drogendealer

Dank der Spürnase der belgischen Schäferhündin "Kiara" konnten jetzt zwei Marihuana-Dealer dingfest gemacht werden. Die Männer bastelten gerade Drogenpäckchen, als die Polizei ihre Wohnung stürmte. Da sie mit mindestens zwei Kilo gedealt haben, wurden sie in U-Haft genommen.

Schon mehrmals hat Diensthündin "Kiara", die belgische Schäferhündin von Johann Loidl, Leiter der Diensthundestaffel der Polizei in Salzburg, erfolgreich ihre Spürnase bewiesen. So auch am 19. Jänner, wie die Polizei erst jetzt bekannt gab.

Damals war in Lehen ein junger Mann mit etwas Marihuana erwischt worden. Er gab an, die Drogen an der Salzach nahe des Gebirgsjägerplatzes von einem ihm namentlich nicht bekannten Ausländer, einem Mann mit dunkler Hautfarbe, gekauft zu haben.

Straßenverkaufswert von 20.000 Euro nachgewiesen
Gleich mehrere Diensthundeführer machten sich daraufhin mit ihren Vierbeinern auf die Suche. "Wir sind zufällig in einen großen Wohnblock reingegangen. Wir suchten eigentlich nach Drogenverstecken im Keller. Aber dann hat ,Kiara’ bei einer Haustür angeschlagen", schildert Loidl. Er und ein Kollege klopften an. Als ein Mann die Tür öffnete, sahen sie einen Nigerianer, einen Asylwerber, der auf der Couch saß und gerade damit beschäftigt Silberfolien-Päckchen mit je 1 Gramm Marihuana-Blüten einwickelte. 21 Päckchen waren bereits fertig.

In einem Rucksack stellten die Beamten weitere 66 Gramm Marihuana, eine Feinwaage und 3000 Euro Bargeld sicher. Die beiden Nigerianer (27, 32) wurden festgenommen. Noch während die Beamten in der Wohnung waren, kamen Abnehmer vorbei. Diese wurden angezeigt. Den Dealern konnte mittlerweile der Handel mit zwei Kilo Marihuana im Straßenverkaufswert von 20.000 Euro nachgewiesen werden. Der 32-Jährige ist der Haupttäter, der Komplize behauptete, er habe ihn erst am Tag der Festnahme kennen gelernt. Die beiden Männer sitzen jetzt in Untersuchungshaft. Dass sie noch einen positiven Asylbescheid erhalten, scheint unwahrscheinlich.

Manuela Kappes, Kronen Zeitung

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