So, 17. Dezember 2017

Armenier gefasst

22.02.2017 19:58

Schmuggler saß mit 28.200 Zigaretten im Zug

Den richtigen "Riecher" hatten Beamte der Polizeiinspektion in Traunstein, die die Reisenden in einem Zug von Salzburg nach München kontrollierten. Sie überführten einen Armenier als Schmuggler. Der Mann hatte in zwei Koffern und einem Seesack 141 Stangen bzw. 28.200 unverzollte und unversteuerte Zigaretten dabei.

Als die Beamten die Papiere des Armeniers überprüften, wurde er nervös. Die Polizisten forderten ihn auf aufzustehen. Da entdeckten sie hinter seinem Sitz zwei Plastiktüten. In diesen waren 14 Stangen Zigaretten mit Warnhinweisen in armenischer Sprache auf den Packungen. Die routinierten Beamten vermuteten sofort, dass das nicht alles sein kann. Und tatsächlich, der Mann hatte in dem Großraumwaggon noch zwei Koffer und einen Seesack in der Nähe seines Sitzes abgestellt. In diesen fanden die Polizisten noch einmal 127 Stangen Zigaretten. Der Armenier hat damit insgesamt 28.200 Zigaretten verschiedener Marken unversteuert und unverzollt eingeführt.

Der Mann gab an, er sollte die Zigaretten in Paris einem Unbekannten gegen ein ausgemachtes Entgelt übergeben. Außerdem gab er bei der Einvernahme zu, dass es bereits seine fünfte Schmuggeltour war. Zuvor ist er schon vier Mal von der armenischen Hauptstadt Jerewan über Wien nach Paris geflogen, jeweils mit 80 Stangen.

Der angerichtete Steuerschaden beläuft sich auf 7000 Euro. Der Schmuggler muss jetzt mit einer empfindlichen Strafe rechnen.

Manuela Kappes, Kronen Zeitung

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