Sa, 18. November 2017

Mehr Aufgaben:

22.02.2017 05:00

Freiwillige sind überall gesucht

Freiwillige vor! Die geburtenschwachen Jahrgänge lassen auch bei den Einsatzorganisationen Alarmglocken schrillen, auch wenn Oberösterreich - noch - ein Land der Seligen ist. Doch die Aufgaben werden in manchen Bereichen, etwa bei der Betreuung von Alten, mehr.

Das Rote Kreuz sucht deshalb nun Freiwillige für den Besuchsdienst. "Es geht hier nicht um Pflege, Einkaufen oder Putzen, sondern darum, einfach für  Menschen da zu sein", erklärt Stefan Zierlinger, der im Bezirk Urfahr-Umgebung den Dienst koordiniert. Es müssen aber nicht nur Alleinstehende betreut werden. 80 Prozent der pflegebedürftigen Landsleute leben daheim, werden aber meistens nur von einer Person, oft dem Partner, versorgt. "Die Zeit, wenn der Besuchsdienst da ist, ist dann für die Betreuer oft die einzige Zeit, in der sie in Ruhe etwas erledigen oder für sich selbst machen können. Und wenn es nur ist, einen Kaffee trinken zu gehen."

Aufgabengebiete wachsen, Wege werden länger
Auch für den Sanitätsdienst wird immer Nachwuchs gesucht, da die Aufgabengebiete wachsen und vor allem die zurückgelegten Wege länger werden, da sich Spitäler spezialisieren.
Bei den Freiwilligen Feuerwehren sinken seit zwei Jahren die Zahlen der Neuzugänge  im Vorjahr waren es in ganz Oberösterreich 1942 Jungflorianis, davon 13 Prozent Mädchen. In einigen Bezirken schrillen aber schon die Alarmglocken. Im Landesschnitt ist jeder 16. Oberösterreicher bei der Feuerwehr, im Bezirk Linz-Land ist aber nur noch jeder 55. Bürger dabei.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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