Sa, 18. November 2017

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17.02.2017 10:02

Erpresser wollen kein Geld, sondern iTunes-Codes!

Gauner, die sich als Apple-Mitarbeiter ausgeben, um an die Codes von iTunes-Gutscheinen zu kommen, haben bereits beträchtlichen Schaden angerichtet. Mittlerweile ist eine weitere, ebenso üble Masche im Kommen: die Erpressung dieser Codes. Die Täter lassen sich damit bezahlen und sind danach nicht verfolgbar.

Die große Mailbox ist voll von E-Mails, in denen Betrüger Geld verlangten. Weil man angeblich falsch geparkt habe und vom Grundstücksbesitzer verklagt werde; weil man angeblich ein Abo auf irgendetwas abgeschlossen oder Pornovideos bestellt habe und so weiter.

Bisher schickten die Betrüger immer eine Rechnung mit. Jetzt haben sie eine ganz neue Masche. Weil es nämlich bereits einige Male gelungen ist, Geldtransfers zu Tätern zurück zu verfolgen, verlangt eine neue Generation von Gaunern die Codenummern von Gutscheinen, mit denen man auf der Internetplattform iTunes einkaufen kann.

Ein Ermittler: "Wenn sie diese einlösen, gibt es gar keinen Geldtransfer mehr, den man nachverfolgen könnte. Theoretisch könnte man in der Filiale nachforschen, in der die Codes eingelöst worden sind. Doch das gibt vermutlich nur vage Beschreibungen. Außerdem kann die Filiale weiß Gott wo sein." Der Ermittler rät daher: "Wird man aufgefordert, eine Rechnung per iTunes-Code zu bezahlen, ist das nichts als ein Schwindel. Drohungen von solchen Betrügern braucht man nicht ernst zu nehmen."

Auch Apple selbst hat seine Kunden bereits informiert: "Geben Sie niemandem die 16-stelligen Codes, die auf den Rückseiten der Gutscheinkarten vermerkt sind. Das Geld ist gleich weg und nicht zu verfolgen!"

Serina Babka, Kärntner Krone

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