Sa, 25. November 2017

Hobas ist positiv

17.02.2017 09:55

Rohre für Kärntner Kraftwerk

Der Kärntner Rohrerzeuger Hobas startet wieder richtig durch: Nach der Bekanntgabe der Fusion mit Amiantit Europe, wurde nun ein Auftrag in Oberkärnten an Land gezogen. Rohre für eine Kraftwerkserneuerung werden geliefert.

"Wasserkraft, und die damit verbundene umweltfreundliche Produktion von Energie, liegt unserem Unternehmen schon seit der Gründung sehr am Herzen", erklärt Herbert Kulterer, Aufsichtsrat der Hasslacher Holding GmbH aus Sachsenburg. Das Unternehmen will ein Wasserkraftwerk aus dem Jahr 1946 erneuern. Geplant ist, zwei bestehende Gefällestufen an der Lieser zu einem neuen, modernen Wasserkraftwerk zusammenzuführen.

Die Spezial-Kunststoffrohre, durch die das Wasser fließen soll, stammen ebenfalls aus Kärnten. Geliefert werden die Rohre sie haben einen Durchmesser von drei Meter von Hobas. "Wenn wir unsere Produkte bei einem heimischen Kraftwerk einsetzen können, freut uns dies natürlich besonders", schildert Claus Brun, Hobas-Geschäftsführer. Insgesamt 700 Meter Rohrleitung werden verlegt. Das Kärntner Unternehmen liefert seine Erzeugnisse aber rund um den Globus. Erst kürzlich konnte ein Energieprojekt in Uganda abgeschlossen werden. Das Wasserkraftwerk sichert die Stromversorgung eines abgelegenen Dorfes. 4,4 Kilometer Rohr wurden für den Kraftwerksbau sowie den Wasserkanal und die Druckleitung geliefert.

Dazu ist Hobas beim Bau eines Abwasserkanals auf Honolulu auf Hawaii beteiligt. Der Kanal verbindet eine Kläranlage direkt mit der Wasseraufbereitungsanlage. Ziel des Kanals ist es, die Trinkwasserversorgung für die Stadt Honolulu zu verbessern. Durch die Rückhalte- und Speicherfunktion des neuen Kanals sollen außerdem Überflutungen durch überlaufende Kanäle bei starken Niederschlägen verhindert werden.

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