Di, 21. November 2017

Viele Haftungsfragen

16.02.2017 15:27

EU-Parlament fordert Ethikregeln für Roboter

In einer mit großer Mehrheit verabschiedeten Resolution haben die Abgeordneten des EU-Parlaments am Donnerstag die EU-Kommission dazu aufgerufen, Gesetzesentwürfe einzubringen, mit denen Haftungsfragen geklärt und Ethikregeln für Roboter aufgestellt werden. Darüber hinaus schlug die Volksvertretung die Schaffung einer Agentur für Robotik und künstliche Intelligenz vor.

Gerade bei Haftungsfragen sei ein Gesetzentwurf "dringend erforderlich", besonders für selbstfahrende Fahrzeuge, heißt es in der Resolution. Die Halter solcher Fahrzeuge müssten demnach verpflichtend eine Versicherung abschließen, fordern die EU-Parlamentarier. Ein spezieller Fonds solle zudem sicherstellen, dass die Opfer von Unfällen mit autonom fahrenden Autos "vollumfänglich" entschädigt würden.

Roboter sollen "menschliche Würde respektieren"
Der wachsende Einsatz von Robotern werfe "ethische Fragen" auf, etwa zum Umgang mit der Privatsphäre und zu Sicherheitsaspekten. Deshalb schlagen die Abgeordneten vor, einen freiwilligen Ethikkodex für Wissenschaftler und Ingenieure einzuführen, um "sicherzustellen, dass die menschliche Würde respektiert wird".

Sorgen machen sich die Abgeordneten aber auch über die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Die schnelle Entwicklung von Robotern und ihr immer stärker verbreiteter Einsatz könnte zu "Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt" wie etwa der Umverteilung von Jobs oder Stellenabbau führen.

 krone.at
Redaktion
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