Di, 21. November 2017

Sehr empfindlich

16.02.2017 12:42

So lagern und sammeln Sie Lithium-Akkus richtig

Ob in Smartphone, Notebook, Digitalkamera, E-Bike oder Akkuschrauber: Lithium-Akkus finden wegen ihrer Leistungsfähigkeit nahezu überall Verwendung. Wenn es an ihre Entsorgung geht, erweisen sich die Akkus jedoch als problematisch, wie die Elektroaltgeräte-Koordinierungsstelle EAK im Vorfeld des Tages der Batterien an diesem Samstag betont.

Denn Lithium-Akkus können auf starke Wärmezufuhr und mechanische Beschädigungen reagieren. "Durch sorgfältige Handhabung und richtige Entsorgung lässt sich das Auftreten von unkontrollierten, gefährlichen Reaktionen jedoch weitgehend verhindern", so Johann Mayr, Bundeskoordinator der ARGE Abfallwirtschaftsverbände.

Lithium-Akkus sollten deshalb laut Mayr und EAK auch nur mit originalen Ladegeräten und Zubehör verwendet werden, um Überladungen und Kurzschlüsse zu vermeiden. Eine beschädigte Lithium-Batterie erkenne man am verformten Metallgehäuse, an Schmelzstellen am Kunststoffgehäuse, am Auslaufen von Flüssigkeit oder an der Erwärmung der Batterie im abgeschalteten Zustand.

Selbst kleinste, nicht sichtbare Verletzungen könnten zur Selbstentzündung führen, warnten die Experten. Akkukontakte dürfen nicht in Berührung mit metallischen Gegenständen kommen. Auch sollten die Akkus nie nass werden, da die Bauteile korrodieren und zum Sicherheitsrisiko werden könnten.

Akkus sicher zuhause lagern
Lithium-Akkus sollten außerdem nicht in größeren Mengen zu Hause gesammelt werden. Eine möglichst geschützte Lagerung, etwa eingewickelt in Kunststofftaschen oder Originalverpackung, und eine rasche Abgabe bei einer Sammelstelle wird empfohlen. Bei größeren Akkus mit blanken Kontakten sollten die Pole mit Isolierband abgeklebt werden.

Und: "Ausgediente Akkus und Batterien keinesfalls in den Hausmüll werfen", appelliert EAK-Geschäftsführerin Elisabeth Giehser. "Die Lithium-Akkus bzw. Elektroaltgeräte mit solchen Akkus oder Batterien können bei den dafür ausgestatteten Sammelstellen in Österreich kostenlos abgegeben werden, wo sie umweltgerecht verwertet werden."

 krone.at
Redaktion
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