Mo, 20. November 2017

Landesgericht Wien:

16.02.2017 06:00

Mitarbeiterin gab Daten an Betrügerin weiter

Wirbel am Landesgericht Wien: Eine Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft soll geheime Daten an eine "Bekannte" weitergegeben haben. "Weil sie mit dem Leben bedroht wurde", erfuhr die "Krone". Mittwochfrüh wurde die 50-Jährige festgenommen, ihre Wohnung durchsucht.

Marion K. (Name geändert) hat laut dem Wiener Juristen Manfred Arbacher-Stöger ein "endloses Helfersyndrom". Warum auch immer, borgte sie daher einer angeblich fremden Frau 20.000 Euro, nahm sogar einen Kredit dafür auf. Ein fataler Fehler, denn die nächsten Schritte, die die hochrangige Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft setzte, könnten sie den Job kosten: Verdacht des Amtsmissbrauchs!

Sie rief sensible - vor allem geheime - Akten auf, um der vermeintlich Fremden Bericht zu erstatten. Der Grund: Sie wollte ihr verborgtes Geld zurück. "Um das zu bekommen, wurden sie und ihre Tochter jedoch von der Frau mit dem Tod bedroht", so Arbacher-Stöger.

Sandra Ramsauer, Kronen Zeitung/red

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden