Mo, 20. November 2017

Hilfsprojekt

15.02.2017 16:16

Experte versorgt Flüchtlinge mit Trinkwasser

Rot-Kreuz-Trinkwasserexperte Gottfried Staufer (55) aus Attnang-Puchheim fliegt zu einem Hilfseinsatz nach Uganda. In drei Camps sind dort Hunderttausende Menschen untergebracht, die vor den Kämpfen im Süd-Sudan geflohen sind. Ziel ist die Verbesserung der Wasserversorgung und Hygienesituation.

Sie fliegen am Montag mit einer großen Transportmaschine nach Uganda.
Wir haben jede Menge Material zum Aufbau von Infrastruktur sowie auch zwei Landcruiser mitdabei.

Wie lange werden Sie in Uganda bleiben müssen?
Geplant sind zwischen vier und fünf Wochen, dann werden wir abgelöst.

Was sind Ihre Aufgaben?
Wir errichten zunächst ein Basecamp und engagieren Einheimische, die uns helfen. Dann bauen wir vier große Wassertanks mit 75.000 und 200.000 Litern Fassungsvermögen auf. Und wir schulen die Einheimischen, damit sie das künftig auch selber machen können.

Wo kriegen Sie Wasser her, um die Tanks zu befüllen?
Das saugen wir aus dem Weißen Nil und transportieren es zu den Flüchtlingscamps im Norden, wo es an die Leute verteilt wird.

Was tun Sie, damit das Wasser nicht faulig wird?
Wir setzen dem Wasser Chlor bei. Das baut sich durch Sonnenlicht während des Transportes wieder so weit ab, dass das Wasser gut genießbar ist und ein paar Tage lang frisch bleibt.

Es ist nicht Ihr erster Einsatz in einem Krisengebiet.
Ich hatte schon mehrere derartige Projekte  nicht nur in Afrika, auch in Asien.

Was sagt Ihre Familie dazu?
Die akzeptiert das, ist aber immer sehr erleichtert, wenn ich gesund zurück komme.


Interview: Jürgen Pachner

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