Mo, 18. Dezember 2017

In Holland

13.02.2017 09:06

Stadt testet "Bodenampeln" für Smartphone-Zombies

Die niederländische Kleinstadt Bodegraven hat im Zuge eines Pilotprojekts eine Kreuzung mit einer "Bodenampel" für Smartphone-Nutzer ausgestattet. Der LED-Streifen im Gehsteig soll sicherstellen, dass Fußgänger auch dann vor der Kreuzung anhalten, wenn sie in ihr Handy vertieft sind und nicht auf die normale Ampel blicken.

Die "Bodenampel" in den Niederlanden wird am Dienstag offiziell eröffnet, berichtet das deutsche IT-Nachrichtenportal "Heise". Die nötige Technik ist bereits montiert, auf Facebook zeigt die Gemeinde ihre etwas andere Ampel bereits der Öffentlichkeit:

Momentan nur ein Pilotprojekt
Pläne, die LED-Streifen im Boden in der Gemeinde flächendeckend einzusetzen, gibt es momentan noch nicht. Sollte die Spezialampel für Smartphone-Nutzer aber gut bei den Bürgern von Bodegraven ankommen, könnte sie durchaus Schule machen.

Tatsächlich sind Smartphone-Nutzer, die so vertieft in ihr Gerät sind, dass sie sich nicht mehr auf den Verkehr konzentrieren, nämlich nicht nur in den Niederlanden ein Problem. Auch im deutschen Augsburg experimentiert man mit einer ähnlichen Anlage, die Lichtsignale in den Boden integriert.

Auch "Smartphone-Streifen" werden getestet
Da Smartphone-Nutzer nicht nur an Kreuzungen eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer sein können, sondern auch am Gehsteig, werden neben "Bodenampeln" auch noch andere Leitsysteme für sie erprobt.

Im chinesischen Chongqing beispielsweise wird ein Smartphone-Streifen am Gehsteig getestet, der abgelenkte Smartphone-Nutzer und aufmerksame Fußgänger räumlich trennt.

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