Di, 21. November 2017

„Wollen keine Mauer“

13.02.2017 06:54

Mexikaner gehen jetzt gegen Trump auf die Straße

Tausende Mexikaner haben am Wochenende bei landesweiten Protestaktionen gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump demonstriert. In Mexiko-Stadt versammelten sich Demonstranten für eine Großkundgebung vor dem Unabhängigkeitsdenkmal. Auch in den USA wurde protestiert: In der Metropole Chicago entblößten Demonstranten bei einer Kundgebung sogar ihr Hinterteil (siehe Video).

Auch im westlich gelegenen Guadalajara gingen am Sonntag Tausende Mexikaner auf die Straße. Zu den Protestzügen in rund 20 Städten hatten mehrere Organisationen aufgerufen.

"Wir wollen Brücken, keine Mauern"
"Wir wollen Brücken, keine Mauern", riefen viele der weiß gekleideten Demonstranten. Trump hatte die Mexikaner während des US-Wahlkampfs als Drogenhändler und Vergewaltiger verunglimpft. Als Präsident will er nun das Nordamerikanische Freihandelsabkommen neu aushandeln oder aufkündigen. Zudem plant er den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko, um die illegale Einwanderung zu verhindern.

Demonstranten wollen, dass Trump Steuerpapiere öffentlich macht
Auch in den USA gab es erneut Demos gegen Trump. In Chicago nahmen Hunderte Menschen an einer außergewöhnlichen Protestkundgebung teil: Die Demonstranten entblößten ihre Hinterteile in Richtung des Trump International Hotel Tower, um ihr Unverständnis zu demonstrieren, warum der Milliardär seine Steuerpapiere nicht öffentlich macht. Trump ist der erste US-Präsident seit 40 Jahren, der seine Steuererklärungen nicht freigegeben hat.

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