Di, 21. November 2017

30 Messerstiche

12.02.2017 19:21

Grausamer Ritualmord: Asylwerber auf Anklagebank

Wegen des bestialischen Mordes an seiner Freundin sitzt derzeit ein 39 Jahre alter Asylwerber aus dem Kongo in Berlin auf der Anklagebank. Yve M. wird vorgeworfen, seine gleichaltrige Freundin Tunay G. mit 30 (!) Messerstichen getötet, ihr den Kopf, den linken Arm und einen Finger abgetrennt und die Leiche zuletzt rituell geschmückt zu haben. Die Frage nach dem Warum quält besonders G.s Sohn. Ob er eine Antwort bekommen wird, ist unklar: Bislang schweigt Yve M. zu den Vorwürfen, bestritt auch in der Vergangenheit stets die Tat.

Ihren mutmaßlichen Mörder hatte Tunay G. im Jahr 2015 kennengelernt. Seit der Scheidung von ihrem damaligen Ehemann lebte die 39-Jährige in verschiedenen Obdachlosenheimen, berichtete die "b.z.-berlin" online. Der gleichaltrige Yve M. wohnte in einer Asylunterkunft.

Im April 2016 bekam die Frau eine Wohnung in Mariendorf. Das Paar zog daraufhin gemeinsam ein, lebte recht unauffällig, hatte auch kaum Kontakt zu Nachbarn.

Am Pfingstwochenende 2016, am 15. oder 16. Mai, kam es dann in der Wohnung zur grausigen Bluttat. Die Anklage geht davon aus, dass der 39-Jährige mit einem spitzen Gegenstand - bis heute fehlt von der Tatwaffe jede Spur - 30-mal auf seine Freundin einstach. Stichwunden fanden sich an der Brust, am Bauch und auch am Unterleib - Tunay G. verblutete qualvoll.

Leiche mit Federn, Bändern und Steinen geschmückt
Doch es sollte noch knapp einen Monat dauern, bis das grausame Verbrechen ans Tageslicht kam. Nachbarn alarmierten am 10. Juni wegen unerträglichen Gestanks in dem Mehrparteienhaus die Polizei. Als die Beamten die Wohnung der 39-Jährigen betraten, bot sich ihnen ein Bild des Schreckens: So war die Leiche bereits stark verwest, ihr fehlte der Kopf, der linke Arm und zudem der kleine Finger der rechten Hand. Doch nicht nur das: Der Leichnam war mit Bändern, Federn und Steinen geschmückt worden - womöglich ein Ritualmord?

Der 39 Jahre alte Verdächtige wurde nur einen Tag später von der Polizei festgenommen. Yve M. soll an einer paranoiden Schizophrenie sowie religiösen Wahnvorstellungen leiden und so eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen. Eine Einweisung in die Psychiatrie steht im Raum.

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