Sa, 18. November 2017

Kein Herren-Rennen

11.02.2017 15:49

WM-Abfahrt abgesagt: Nebel als Spielverderber!

Nebel als Spielverderber: Die WM-Abfahrt der Herren in St. Moritz ist am Samstag abgesagt worden! Unmittelbar nach der Absage baten wir in St. Moritz ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel zum Interview (siehe Video oben).

Am Vormittag war noch schönstes Wetter über der Rennstrecke Corviliga, doch pünktlich zur geplanten Startzeit um 12 Uhr kam der Malojaschlange genannte Nebel auf. Der Start wurde mehrmals verschoben, um 14.12 Uhr sah man endgültig keine Chance mehr auf die Durchführung des Königsbewerbes.

Wann die Abfahrt neu angesetzt wird, darüber ist noch keine Entscheidung gefallen. Laut Programm findet am Sonntag die Abfahrt der Damen statt (12 Uhr), am Montag die Alpine Kombination der Herren (10/13) und am Dienstag der Teambewerb (12). Der Mittwoch ist als Reservetag vorgesehen.

"Faires Rennen nicht möglich"
An der Absage am frühen Samstagnachmittag gab es nichts zu rütteln. "Keine Chance. Ein faires Rennen wäre nicht möglich gewesen", erklärte ÖSV-Rennsportleiter Andreas Puelacher. Das letzte Mal bei Welttitelkämpfen war eine Herren-Abfahrt 2007 in Aare wegen Schlechtwetters am angesetzt gewesenen Tag abgesagt worden, das Rennen fand dann tags darauf unmittelbar vor der Damen-Abfahrt statt.

Einen Super-Sonntag in St. Moritz mit zwei Rennen konnte sich Puelacher nicht recht vorstellen. "Wir haben ja auch noch die Biathlon-WM in Hochfilzen, das wird sehr schwierig werden, denke ich."

Zu einer möglichen Austragung am Mittwoch sagte er: "Dann wird es interessant. Du musst ja die Abfahrer hierbehalten, die Trainer. Hotel, Trainingsgebiete - dann wird es für die Mannschaften sehr interessant. Dann muss es auf alle Fälle auch noch einen Trainingslauf geben, ohne geht nicht." Wann auch immer das Rennen stattfinden werde, die Österreicher werden parat sein. "Vincent Kriechmayr ist in Topform. Die Topform verliert er normal nicht bis Mittwoch."

40.000 Zuschauer waren am Samstag nach Salastrains gepilgert, viele davon Schweizer, die ihren Topstar Beat Feuz an dessen 30. Geburtstag zu Gold fahren sehen wollten. Der "Kugelblitz" saß indes wie auch die Österreicher Hannes Reichelt, Max Franz, Vincent Kriechmayr und Matthias Mayer im beheizten Zelt auf 2.800 m Höhe unterhalb des Starts "Freier Fall". Verpflegung in Form von Sandwiches, Obst und Riegeln wurde per Helikopter nach oben gebracht und von Helfern zu den Athleten getragen.

krone Sport
Redaktion
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