Mo, 20. November 2017

Neue Transferbombe?

10.02.2017 08:40

China-Millionen locken Salzburg-Star Soriano

Paukenschlag in der Bundesliga! Salzburgs Torgarantie und Kapitän Jonatan Soriano soll vor einem Wechsel nach China stehen, wo das Transferfenster noch bis 28. Februar 2017 geöffnet hat. Der 31-jährige Spanier ist seit längerem wechselwillig, könnte die Bullen nun früher als erwartet verlassen. Sein Vertrag in Salzburg läuft erst Sommer 2018 ab. Oben im Video sehen Sie Soriano im Interview mit krone.tv.

Mit unglaublichen 118 Toren in 142 Partien ist Soriano der erfolgreichste Legionär der Bundesliga-Historie. In den vergangenen drei Saisonen kürte sich der Stürmer von Red Bull Salzburg stets zum Torschützenkönig. In dieser Spielzeit wird die Torjäger-Krone aber wohl ein anderer Spieler abstauben. Denn der Spanier könnte die Mozartstadt nach etwas mehr als fünf Jahren verlassen. "Krone"-Informationen zur Folge liegt Soriano ein Millionen-Angebot aus China vor. Und: Der Goalgetter ist alles andere als abgeneigt. Obwohl sein Vertrag in Salzburg noch bis Sommer 2018 läuft, fühlt sich der technisch so versierte Kicker beim Meister nicht mehr glücklich. Auch deshalb, weil er sich mit der Klub-Ausrichtung - auf junge Talente setzen und ihnen eine Plattform bieten - nicht hundertprozentig identifizieren kann. Die Bullen dürften Soriano keine Steine in den Weg legen. Dem Transfer soll also nichts mehr im Wege stehen.

Bereits im September 2016 gab es konkrete Gespräche mit einem Team aus der chinesischen Super League, davor auch schon Kontakte nach Katar. Nun scheint die Zeit für einen Transfer gekommen zu sein. Etwas früher als erwartet: Mit seinem Abgang wurde erst für den Sommer 2017 spekuliert. Schon einmal wechselte ein Spieler von Salzburg nach China: Der brasilianische Stürmer Alan nahm im Jänner 2015 ein Angebot von Guangzhou Evergrande an. Dabei stiegen beide Parteien sehr gut aus:

Bullen sind auf Abgang vorbereitet
Salzburg kassierte rund elf Millionen Euro Ablöse, der mittlerweile 27-jährige Angreifer seit seinem Wechsel ein absolutes Top-Salär. Salzburgs Offensive ist bei einem möglichen Verlust des Kapitäns zumindest breit aufgestellt: Dabbur wurde für einen etwaigen Soriano-Abgang verpflichtet, auch wenn der Israeli bisher hinter den Erwartungen blieb. Neben Dabbur stehen Trainer Oscar mit Hwang, Oberlin, Gulbrandsen, Prevljak, Tetteh und Mergim Berisha sechs (!) weitere Stürmer zur Verfügung, können auch Minamino und der bis Ende Februar noch gesperrte Wanderson ganz vorne spielen.

Philipp Grill, Kronen Zeitung

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