Di, 17. Oktober 2017

Deutscher Pokal

07.02.2017 23:00

Peter Stöger mit 1. FC Köln im Cup ausgeschieden

Der Wiener Trainer Peter Stöger ist mit dem 1. FC Köln im Achtelfinale des deutschen Pokals ausgeschieden. Die Kölner, die zuletzt im Jahr 2010 die Runde der letzten acht erreicht hatten, mussten sich am Dienstag beim Hamburger SV verdient mit 0:2 geschlagen geben.

Der HSV (ohne den verletzten Michael Gregoritsch) steht dagegen erstmals seit 2014 im Viertelfinale und hat sich weiteres Selbstbewusstsein für den Abstiegskampf geholt. Vor 45.143 Zuschauern im eiskalten Volksparkstadion erzielten Gideon Jung (5.) und Bobby Wood (76.) die Tore. Während die Kölner die erhoffte Revanche für den Achtelfinal-K.-o. vor gut drei Jahren an gleicher Stelle verpassten, kann sich der Sieger über eine Zusatzeinnahme von mindestens zwei Millionen Euro freuen.

Bayern München locker im Viertelfinale
Der FC Bayern München spazierte indes auch ohne einen großen Auftritt völlig ungefährdet in das Cup-Viertelfinale. Die Bayern besiegten vor 73 500 Zuschauern dank Douglas Costa (17.) einen spät aufgewachten VfL Wolfsburg hoch verdient. Am Tag nach der Rückkehr von Präsident Uli Hoeneß an die Spitze des Aufsichtsrates behielten die Münchner auch im sechsten Pokal-Aufeinandertreffen mit Wolfsburg seit 1997 die Oberhand gegen die Niedersachsen.

Bielefeld ringt Astoria Walldorf erst spät nieder
Auch Arminia Bielefeld schaffte den Aufstieg: Bielefeld setzte sich gegen den Regionalligisten FC Astoria Walldorf im Elfmeterschießen mit 5:4 durch (1:1 nach 120 Minuten). Walldorf hatte in der Partie mit vier Auswechslungen für ein Novum in Deutschland gesorgt. Im DFB-Pokal ist es seit Jahresbeginn erlaubt, in der Verlängerung einen vierten Spieler auszutauschen. Das für die Fußball-Regeln zuständige International Football Asscociation Board (IFAB) hatte bei seiner Sitzung im März 2016 in Cardiff den Weg für die Neuerung frei gemacht.

Borussia Mönchengladbach gewann bei Greuther Fürth (Robert Zulj spielte durch) mit 2:0

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