Mi, 18. Oktober 2017

Schockierender Fall

06.02.2017 16:48

Joggerin (30) in New York vergewaltigt und getötet

Karina Vetrano war eine bildhübsche 30-jährige Frau, die in ihrer Freizeit viel Sport trieb und regelmäßig mit ihrem Vater joggen ging. Am Abend des 2. August 2016 konnte Vetranos Vater Philip nicht mit, er klagte über Rückenschmerzen. Seine Tochter lief alleine los - und kehrte nie wieder heim. Philip Vetrano fand die schwer misshandelte Leiche der 30-jährigen Logopädin in einer sumpfigen Gegend ein wenig abseits der Laufstrecke. Nun, sechs Monate nach dem brutalen Mord, der für viel Aufsehen gesorgt hatte, hat die Polizei einen Verdächtigen gefasst.

Der 20-Jährige galt bisher als unbescholten. Doch die Beweislast ist erdrückend. Überall fanden Ermittler DNA von dem Verdächtigen: unter den Fingernägeln Vetranos, an ihrem Hals und ihrem Handy. Diese Erkenntnisse passen auch gut zu den Geschehnissen des 2. August, die mittlerweile relativ gut rekonstruiert worden sind.

Video zeigt die letzten Sekunden vor dem Mord
Vetrano war am Abend des 2. August im Spring Creek Park im New Yorker Stadtteil Queens laufen gegangen. Eine Überwachungskamera hielt wohl die letzten Sekunden im Leben der Logopädin fest (siehe unten). Unmittelbar danach dürfte ihr Mörder, der ihr im dichten Gebüsch am Straßenrand aufgelauert haben soll, zugeschlagen und sie durch den Wald in ein sumpfiges Gebiet gezerrt haben, wo er die Frau zunächst vergewaltigte und danach ermordete.

Vetranos Vater hatte, nachdem seine Tochter nicht zur üblichen Zeit wieder zurückgekehrt und auch am Handy nicht zu erreichen war, eine böse Vorahnung gehabt. Wenige Stunden später fand Philip Vetrano, ein ehemaliger Feuerwehrmann, der nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 tagelang im Einsatz gestanden war, seine brutal zugerichtete Tochter. Sie hatte Würgemale, Kratzspuren und Blutergüsse. Ihr fehlte auch ein Zahn. Vetranos Peiniger dürfte ihr diesen beim Kampf herausgeschlagen haben, vermutet die Polizei.

Verdächtiger soll Hass auf Frauen gehabt haben
Die Eltern des Verdächtigen sind erschüttert. Sein Vater meinte am Wochenende gegenüber der "New York Post", dass er sich das nicht erklären könne - sein Sohn sei doch "ein braver Junge" gewesen. Laut dem Blatt weisen aber die Aussagen, die der 20-Jährige im Zuge seiner Einvernahme getätigt hat, auf eine Vergangenheit voller Gewaltphantasien gegen seine Mitschülerinnen und Frauen allgemein hin. Dem Bericht zufolge soll der Verdächtige seine Tat bereits gestanden haben.

Gabor Agardi
Redakteur
Gabor Agardi
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