Do, 23. November 2017

Mega-Projekte, aber:

06.02.2017 12:32

Abfuhr für Sobotkas Kennzeichen-Kontrollen

1,2 Milliarden Euro werden heuer von der Asfinag in das heimische Verkehrsnetz investiert. 530 Millionen Euro davon fließen in den Neubau. Bei den Erhaltungsmaßnahmen steht einmal mehr die Tunnelsicherheit im Mittelpunkt - 30 Tunnel werden heuer saniert. Der von Innenminister Wolfgang Sobotka geplanten Kennzeichen-Überwachung mittels Mautsystemen erteilte Infrastrukturminister Jörg Leichtfried allerdings eine Abfuhr ...

Wie die Bau- und Sanierungspläne im Detail aussehen, zeigt die folgende Grafik:

Abfuhr für Überwachung durch Mautsystem
Den Plänen des Innenministers zur Nutzung des Asfinag-Mautsystems zur Überwachung von Kfz-Kennzeichen erteilten die Autobahnholding und Leichtfried einen Dämpfer. Der Großteil des jetzigen Systems könne Kennzeichen gar nicht speichern. Außerdem widerspreche die Rechtslage einer großflächigen Überwachung. "Im Freiland haben wir keine Grundlage, irgendetwas zu speichern", so Asfinag-Vorstand Alois Schedl am Montag vor Journalisten.

Laut Leichtfried liege es nun am Innenministerium, mit seinen Mitarbeitern Kontakt aufzunehmen. "Ich gehe davon aus, dass das Innenministerium das Infrastrukturministerium kontaktiert und unsere technische Expertise abfragt, sonst wird es schwierig werden", so Leichtfried.

Handlungsbedarf bei Gewichtskontrollen
Und auch bei der Verkehrssicherheit sieht er Handlungsbedarf im Innenministerium, insbesondere was die Kontrolle der Gewichtslimits bei Lkw betrifft. Die Asfinag nimmt heuer drei in die Autobahn eingebaute Wagen in Betrieb, mit denen neben den schweren Lkw auch die Kleintransporter kontrolliert werden.

Das Verkehrswachstum hat im Vorjahr um drei Prozent zugelegt, bei den Verkehrsstrafen gab es ein Plus von zehn Prozent auf 60 Millionen Euro. Die Zunahme führt Asfinag-Co-Vorstand Klaus Schierhackl auf die bessere Eintreibbarkeit im Ausland zurück.

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