Di, 17. Oktober 2017

Geld als Motiv

03.02.2017 10:14

Maskierter überfällt mit Pistole eigene Mutter

Für den schnöden Mammon überschreitet so mancher jegliche strafrechtliche und moralische Grenze. Trauriges Beispiel dafür ist ein 18-Jähriger, der gemeinsam mit einem Komplizen in Wien Mitte Jänner maskiert und mit einer Pistole bewaffnet seine eigene Mutter (!) in der elterlichen Wohnung überfiel - und das alles nur, um an Bares zu kommen. Nun konnte das räuberische Duo von der Polizei gefasst werden.

Zum brutalen Überfall kam es bereits am 12. Jänner. Die Tat war von dem Duo offenbar von langer Hand geplant, wie die polizeilichen Ermittlungen ergaben. Jeweils maskiert und mit einer Pistole bewaffnet, stürmten der 18-Jährige und sein 23 Jahre alter Freund an besagtem Tag in die Wohnung der Mutter am Kaisermühlendamm, als diese den beiden die Türe öffnete.

Heftiger Streit zwischen Mutter und Sohn
Weit kam das räuberische Duo allerdings nicht, gleich im Eingangsbereich entbrannte eine heftige Auseinandersetzung zwischen der Frau und ihrem vermummten Sohn. Die beiden jungen Männer ließen daraufhin von ihrem geplanten Vorhaben ab und machten sich aus dem Staub.Um nicht mit gänzlich leeren Händen dazustehen, griff der 23-Jährige auf der Flucht noch zu einem laut Polizei "geringwertigen Einrichtungsgegenstand", mit dem er sich dann davonmachte.

Für den 18-Jährigen klickten am 20. Jänner im Bezirk Favoriten die Handschellen, sein 23 Jahre alter Komplize wurde schließlich am Donnerstag von der Polizei im Bezirk Landstraße dingfest gemacht. Beide sitzen nun in Haft.

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