Fr, 24. November 2017

Einhausung Zederhaus

30.01.2017 22:30

Endspurt beim Bau der zweiten Röhre

Die finalen Arbeiten an der Einhausung der A10 in Zederhaus sind im Gang. Nach etwas mehr als drei Jahren Bauzeit ist nun auch die zweite Röhre fast fertig. Mit 19. März fließt der Verkehr erstmals durch beide Tunnel. Dann fehlen nur noch Lärmschutzwände und die Einschüttung. Projektende ist im Sommer 2017.

Von außen ist kaum etwas von den Arbeiten zu sehen, ein Tor versperrt die Sicht in den Tunnel. Im Inneren der zweiten Röhre der Zederhauser Einhausung wird aber fleißig gewerkt. Die Arbeiter im Lungau befinden sich gerade in der finalen Phase in Sachen Betriebs- und Sicherheitstechnik. An der Lüftung, der Beleuchtung, den Überkopfwegweisern, Notruf- und Feuerlöschnischen werden die letzten Handgriffe getätigt.

Dann geht es an die Tests. "Der Probebetrieb ohne Verkehr wird gestartet und alle Abläufe in der Röhre ausprobiert", so Josef Heiß, Projektleiter der Asfinag. Es wird auch noch eine Übung mit den Einsatzkräften und ein Brandversuch mit dem Ministerium steht an.

Mit 19. März wird dann die zweite Röhre erstmals für den Verkehr frei gegeben. Das heißt aber noch nicht, dass die Bautrupps aus Zederhaus abziehen. Denn zuerst müssen sie noch die provisorische Straße, die bisher den Verkehr um die große Baustelle herumführte, rückbauen und nördlich sowie südlich der Tunnelportale die Lärmschutzwände fertig stellen. Momentan sieht man dort erst ein paar Stahlträger stehen.

Als letzten Schritt folgt dann das Einschütten und Begrünen der kompletten Einhausung. Dafür wird einerseits der Aushub von der jetzigen Baustelle verwendet, aber auch teilweise Material, das beim Bau der zweiten Tauerntunnel-Röhre übrig geblieben ist. Schon damals gab es Gespräche um die Einhausung und man hat vorausgedacht und den Aushub im Nahbereich aufbewahrt.

Ab dem Sommer ist dann alles fertig und die Zederhauser sind endlich besser vor dem Lärm geschützt.

IRIS WIND

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