Mo, 23. Oktober 2017

Aktionstag in Wien

29.01.2017 19:02

„Vielleicht passen Sie als Retter zum kleinen Max“

"Vielleicht passen gerade Sie als Retter zum kleinen Max", erklärt die Medizinerin Agathe Rosenmayr. Hunderte sind es, die sich testen lassen möchten, ob sie für den kleinen Max als Stammzellenspender infrage kommen könnten. Wie berichtet, leidet er an einer teuflischen Erbkrankheit.

Septische Granulomatose - von dieser sehr seltenen Erbkrankheit sind in der Obersteiermark gleich zwei von drei Brüdern betroffen. Dabei erfüllen Teile der weißen Blutkörperchen, die einen wesentlichen Beitrag zur Immunabwehr liefern, nicht ihre Aufgabe. Was unbehandelt tödlich endet …

Benedikt gilt nach einer Transplantation zum Glück als gesund - für Max (3) gibt es keine guten Nachrichten, noch wurde kein Spender für ihn gefunden. Jetzt hat sich auch das Bundesheer in die Suche eingeschaltet. Der Ansturm williger Spender ist so enorm.

Eigener Aktionstag für Max
Und in Wien hat die Med-Uni einen Aktionstag ins Leben gerufen: Wer sich registrieren lassen möchte, kann am Freitag, 3. Februar, zum FH Campus kommen (Favoritenstraße 226, 1100 Wien, 13.30 bis 17.30 Uhr). Es werden Speichelproben genommen, Blutabnahme findet keine statt.

"Vielleicht passen Sie zum kleinen Max"
Grundsätzlich jeder Gesunde zwischen 18 und 45 Jahren bis zu einem Gewicht von 110 Kilogramm kann sich als Spender registrieren lassen. "Jeder neue Spender ist herzlich willkommen. Gleich nach der Registrierung ist man möglicher Lebensretter", erklärt Rosenmayr von der Med-Uni Wien: "Vielleicht passen gerade Sie als Retter zum kleinen Max."

Alle Infos findet man auf der entsprechenden Homepage der Med-Uni Wien.

Da die Spenderbestimmungen von der öffentlichen Hand kaum unterstützt werden, sind auch Spenden jederzeit willkommen:

Stammzellspende
AT52 2011 1404 1010 9600

"Wir sind überwältigt"
Die obersteirische Familie bittet uns, allen Lesern zu sagen: "Wir sind überwältigt von so viel Hilfsbereitschaft. Dass Menschen einem Kind, das ihnen wildfremd ist, helfen wollen, rührt uns tief!" Die verzweifelte Suche geht weiter.

Christa Blümel und Christoph Matzl, Kronen Zeitung/krone.at

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