Di, 17. Oktober 2017

Streit geht weiter

27.01.2017 18:23

Raub bei Haltestelle: Buben spitalsreif geprügelt

Erst der brutale Überfall auf einen 26-jährigen Linzer in einer kameralosen Tram, nun wurden zwei Brüder (12 und 13) - wie berichtet - bei der Linzer Bim-Haltestelle Dauphinestraße/Rädlerweg von fünf Afghanen überfallen und krankenhausreif geprügelt. Für die Bürgermeisterpartei kein Grund, hier endlich rasch zu handeln.

Eine Videoüberwachung an Haltestellen kommt für die Linzer SP nämlich weiter nicht in Frage. Sie lehnte am Donnerstag den Gemeinderatsantrag der FP dazu ab: "Weil die Sicherheitslage in Linz zufriedenstellend ist", sieht SP-Fraktionschef Stefan Giegler trotz mehrerer Überfälle vor allem auf Jugendliche und Frauen - eine  41-Jährige wurde im März des Vorjahres bei der Haltestelle Altstadt von einem algerischen Sextäter fast zu Tode geprügelt - keinen Handlungsbedarf. Auch in den Fahrzeugen selbst seien laut Giegler die Delikte zurückgegangen, sodass es keinen Grund für einen sofortigen Vollausbau der Videoüberwachung aller Linzer Öffis gäbe, widerspricht er der Polizeistatistik, die im Vorjahr eine 47-prozentige Steigerung registrierte. Derzeit haben von den 175 Fahrzeugen der Linz Linien nur die 23 neuen Straßenbahnen Video-Kameras.

ÖVP: "Der SPÖ geht es mehr ums politische Ego."
VP-Obmann Martin Hajart hat dafür wenig Verständnis: "Die  Bürgermeisterpartei hat die Dringlichkeit dieser wichtigen Sicherheitsfrage noch immer nicht erkannt. Es scheint, dass es der SPÖ mehr um das politische Ego geht und nicht um die Sicherheit der Bürger!"

Johann Haginger und Mario Zeko, Kronen Zeitung

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