Di, 21. November 2017

„Beharrlich“

27.01.2017 16:57

Deutscher gab seinen Hund als Schaf aus

Ein Deutscher hat sich gegenüber den Behörden beharrlich geweigert, ein von ihm spazieren geführtes Tier als Hund anzuerkennen. Stattdessen beharrte er darauf, es handle sich um ein Schaf, wie die Polizei in Rostock am Freitag mitteilte. Die Rostocker Polizei gab ihm gemeinsam mit einer Amtstierärztin Nachhilfe in Artenkunde.

Das Tier des Mannes war im Stadthafen der Hansestadt dem Hafenvogt aufgefallen, der dort für Ordnung und Sauberkeit zuständig ist, denn es trug keine Steuermarke, berichten APA und AFP. Darauf angesprochen, erklärte der Besitzer, dass es sich bei dem Tier um ein Schaf handle, für das keine Steuern anfielen.

Der 35-Jährige blieb "beharrlich bei seiner Schafsversion", so die Exekutive. Daraufhin informierte der Hafenvogt die Polizei, die dem Tierhalter einen Hausbesuch abstattete. Auch gegenüber den Beamten weigerte sich der Mann einzusehen, dass sein Haustier ein Hund ist. Er legte den Beamten sogar einen Heimtierpass für sein angebliches Schaf vor.

Finanzverfahren droht
Die Polizisten zogen schließlich eine Amtstierärztin bei, um klarzustellen, dass es sich um einen Hund der Rasse "Perro de Agua Espanol" handelt. Der Tierhalter wollte sich offenbar um die Hundesteuer drücken - nun drohen ihm allerdings Nachzahlungen und ein Verfahren wegen jahrelanger Steuerhinterziehung.

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Redaktion
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