So, 19. November 2017

Heizwerk-Dreck:

26.01.2017 10:40

Volksschüler leiden unter Aschewolke

Viele Jahre schon kämpft die Volksschule Kematen an der Ybbs, Bezirk Amstetten, gegen ein angrenzendes Biomasse-Heizwerk. Aufgrund von technischen Gebrechen wird die Schule des Öfteren mit einer dicken Schicht Asche überzogen. Die Gemeinde fordert nun endlich eine endgültige Lösung von den Betreibern ein.

Der Schneespaß in der Volksschule Kematen ist meist nur von kurzer Dauer. Schnell legt sich dicker schwarzer Staub über den weißen Zauber. Grund dafür dürfte eine unsaubere Verbrennung im naheliegenden Heizwerk sein. Durch die Staubbelastung gehen auch teilweise die Rauchmelder im Schulgebäude los. Eltern fürchten um die Gesundheit ihrer Kinder. Ein Vater meint dazu: "Wir sehen nur den groben Dreck, aber der Feinstaub belastet die Kleinen viel mehr." Nach unzähligen Briefen an die Gemeinde nimmt sich Bürgermeisterin Juliana Günther der Sache an. "Wir haben bereits viele Gespräche mit den Betreibern geführt und auch die Bezirkshauptmannschaft eingeschaltet. Der Zustand ist untragbar", betont die VP-Politikerin.

Für den Dreck sei angeblich ein defekter Filter verantwortlich, doch auch dieser hätte bereits vor rund 2 Jahren getauscht werden sollen. Jetzt soll das Kraftwerk neuerlich geprüft werden, auch eine Sperre wird überlegt, heißt es.

Josef Poyer
Josef Poyer
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