Sa, 18. November 2017

Noch mehr riskiert

25.01.2017 08:01

Verhalf Schladming-Bogen Kristoffersen zum Sieg?

Das Nightrace in Schladming wurde zum Krimi zwischen Super-Elch Henrik Kristoffersen und ÖSV-Superstar Marcel Hirscher (oben im Video). Für Gesprächsstoff sorgte nach dem Rennen aber vor allem der Metallbogen, der sich über dem Ziel der Planai befindet.

Hat dieser dem Norweger etwa zum Sieg verholfen? Die Stahl-Konstruktion leuchtet bei Vorsprung grün und bei Rückstand rot. Genau das nutzte Kristoffersen zu seinem Vorteil. Bei der letzten Zwischenzeit sah er das rote Licht, hörte die zahlreichen Zuschauer jubeln und holte nochmal alles aus sich heraus. "Ich habe gesehen, dass der Zielbogen rot ist und die Zuschauer haben geschrien. Da habe ich mir gedacht: Jetzt geht es los." In diesem Moment wusste er, dass er hinter Hirscher liegt. Doch ein starker Kristoffersen-Schlussspurt entschied den Hundertstel-Krimi: "Oben war es nicht gut, aber unten war es sensationell. Der dritte Schladming-Sieg - Wahnsinn", strahlte er im ORF-Interview nach dem packenden Rennen.

Errichtet wurde der Metallbogen im Vorfeld der Ski-WM 2013. Ein Bogen aus Stahl durch den die Sportlerinnen und Sportler in den Zielbereich eintauchen, ehe sie über die Ziellinie fahren. Für das 35 Meter hohe Schladminger Wahrzeichen wurden unglaubliche 130 Tonnen Stahl verarbeitet.

Kristoffersen schreibt Geschichte
Eines ist sicher: Auch wenn die Lichtinstallation Kristoffersen die Zwischenzeit verriet, man muss erst einmal die Klasse besitzen, bei Rückstand noch einen Gang hochschalten zu können. Denn auch Hirschers Zeit im zweiten Durchgang war wieder einmal Extraklasse. Verdient war der Sieg des Norwegers somit auf jeden Fall. Mit seinem 14. Slalomerfolg im Weltcup schrieb Kristoffersen Geschichte. Noch kein anderer Läufer hatte mit 22 Jahren mehr auf dem Konto.

krone Sport
Redaktion
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